Für manche Anwendungen kann es sinnvoll sein, Zugriff aus dem Internet auf ein Gerät in Ihrem Netzwerk zu erlauben. Die Netzwerkfestplatte, auf die Sie per FTP zugreifen wollen, die Webcam, die Ihnen auch unterwegs Ihren Garten zeigen soll und vieles mehr ist denkbar. Auch hier ist der Router der Ansatzpunkt. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen!

Unter Internet -> Freigaben finden Sie die bereits bestehenden Freigaben. Diese funktionieren wie ein Verteiler: Kommt eine Verbindung von außen an Ihren Router, dann geht diese über einen so genannten Port, einen virtuellen Anschluss des Routers.

Im Router legen Sie dann fest, an welches Gerät die Verbindung geleitet werden soll. Beispielsweise einer Anfrage über Port 25, der für FTP- Verbindungen genutzt wird, an die IP-Adresse Ihrer Netzwerkfestplatte.

Kontrollieren Sie sehr genau, ob die aktuell eingerichteten Freigaben nötig und aktuell sind. Löschen Sie umgehend jede Freigabe, die nicht mehr benötigt wird!

Weg von den Standardports

Wenn Sie Geräte ins Internet stellen, dann sind Portfreigaben, wie wir sie oben beschrieben haben, unabdingbar. Nun ist es aber natürlich so, dass die Standardports bekannt sind, und Angreifer von außen genau auf diese Ports ihre Angriffe starten. Aus diesem Grund sollten Sie überlegen, einfach die Ports Ihrer Geräte von dem Standard weg zuzuweisen. Das NAS läuft beispielsweise statt auf dem Standardport 80 oder 8080 auch wunderbar auf dem Port 6161.

Wenn Sie dann auf das Gerät zugreifen wollen, dann hängen Sie an die Internet- oder IP-Adresse einfach einen Doppelpunkt und den Port an. Beispielsweise MeinServer.dyndny.org:6161. Darauf kommt ein Angreifer nicht so einfach!