Sobald es um die Verarbeitung der eigenen personenbezogenen Daten geht, werden viele Menschen schnell vorsichtig: Die informationelle Selbstbestimmung ist ein hohes Gut und sorgt für ein besseres Gefühl: Sie haben unter Kontrolle, wer was von Ihnen weiß.

Nun sind wir gerade in einer besonderen Situation, und da werden besondere Maßnahmen ergriffen. So beispielsweise die Weitergabe von Mobilfunkdaten von der Telekom an das Robert Koch-Institut. Wir zeigen Ihnen, was Sie dagegen tun können – wenn Sie das wirklich wollen.

Die Idee ist einfach: So gut wie jeder Mensch hat ein Mobiltelefon, vom einfachen Telefonknochen bis hin zum High End-Smartphone. Bewegt er sich, reist er, dann bewegt sich auch das Gerät.

Diese Bewegungen kann der Netzbetreiber auswerten und daraus eine Aussage ableiten, ob die Menschen eher zuhause bleiben oder weiterhin wild durchs Land reisen. Eine solche Auswertung macht Sinn, und sie nutzt nur anonymisierte Daten. Das RKI bekommt keine Informationen, welcher Benutzer, welche natürliche Person sich hinter einem Datenpunkt verbirgt.

Nichts desto Trotz: Wenn Sie nicht an dieser Auswertung teilnehmen möchten, dann können Sie dies auf der offiziellen Opt-Out-Seite einen Antrag dazu stellen.