Für die Bestimmung der echten Internetgeschwindigkeit bleibt Ihnen nur eine Messung direkt am Router. Während die gerade beschriebenen Funktionen des Routers die mögliche Geschwindigkeit bestimmen, müssen Sie die die Messung mit einem Endgerät vornehmen. Dabei sollten Sie einige Dinge beachten!

So komfortabel und schnell WLAN auch sein mag, es bedeutet oft auch ein Nadelöhr. Die Beeinträchtigung der Funkübertragung durch angrenzende WLANs von Nachbarn, Funkschatten in der Wohnung und andere Faktoren erlaubt keine verlässliche Messung. Aus diesem Grund sollten Sie die Internetgeschwindigkeit am besten mit einem Gerät messen, das per Kabel direkt, ohne Zwischenwege und Switche, am Router angeschlossen ist.

Messungen sind Momentaufnahmen

Verlassen Sie sich nicht auf eine einzige Messung. Viele Faktoren außerhalb Ihres direkten Einflussbereiches können dafür sorgen, dass die gemessene Geschwindigkeit nicht stimmt. Führen Sie die Messung zu unterschiedlichen Tageszeiten und an unterschiedlichen Wochentagen durch, um eine verlässlichere Auskunft zu bekommen!

DSL-Speedtest: Wieistmeineip.de

Eine der bekanntesten Webseiten zum Messen der Internetgeschwindigkeit ist die Webseite http://www.wieistmeineip.de. Diese lädt eine Reihen unterschiedliche großer Testdaten von einem Server herunter bzw. auf einen Server hoch und misst die dafür verbrauchte Zeit. Aus diesen Daten werden dann die Download- und die Upload-Geschwindigkeit berechnet.

Wenn Sie einen Vergleich zu den für Ihren Anbieter und Ihre Leitung “normalen“ Werten haben möchten, dann tragen Sie vor dem Start der Messung Anbieter, Verbindungsgeschwindigkeit Ihrer Leitung und die Ortsangaben ein. Das Ergebnis wird Ihnen dann aufgeteilt nach Download-, Upload- und Ping-Geschwindigkeit dargestellt. Der letzte Wert gibt an, wie schnell Webseiten auf die Anfragen reagieren. Ist dieser Wert zu hoch, dann mögen zwar Daten schnell übertragen werden, das Surfen ist aber trotzdem gefühlt langsam.