Website Layout

Bei jeder neu zu erstellenden Webseite müssen zunächst einige Entscheidungen getroffen werden. Dabei geben die Ansprüche an die Seite und dessen Zweck bereits ungefähre Rahmenbedingungen vor. Sie können zudem als Orientierung dienen, wenn wichtige Fragen im Hinblick auf die praktische Umsetzung anstehen.

Die wichtigsten Punkte hierbei sind:

Den passenden Webhoster finden

Zwar steht das Hosting der Webseite erst als finaler Schritt an, dennoch ist kann es sinnvoll sein, sich bereits am Anfang für einen Anbieter zu entscheiden. Denn jeder Webhoster hat seine eigenen Tarife und Paketpreise, bei denen unterschiedliche Leistungen inkludiert sind bzw. optional hinzu gebucht werden können. Dazu gehört in der Regel auch eine Software zur Gestaltung Ihrer Seite. Wer sich also nicht bereits auf ein solches Tool festgelegt und dafür bezahlt hat, kann durch die Wahl des passenden Angebotes unter Umständen Geld sparen.

Einige Anbieter haben sogar weitere Alternativen im Programm, angefangen beim einfachen Baukasten für Laien, bis hin zu professioneller Gestaltungssoftware für professionelle Ergebnisse und hohe Funktionalität. Außerdem werden z. T. Gestaltungsservices angeboten, bei denen einem die ganze Arbeit direkt vom Webhoster abgenommen wird.

Domain

Tools für die Webseitengestaltung

Um das für die Gestaltung Ihrer Webseite passende Programm zu finden, sollten Sie sich möglichst ungefähr im Klaren sein, welche Funktionen sie für den Nutzer bereitstellen soll und worauf der Fokus liegt. Zwar würden Profis stets zum Platzhirsch von Adobe raten. Dafür ist jedoch eine Menge Vorwissen notwendig, um die vielen Funktionen überhaupt sinnvoll nutzen zu können.

Darüber hinaus sind diese Profi-Tools alles andere als billig und lohnen sich nur, wenn man ein dementsprechendes Einkommen damit erzielt. Schlicht gehaltene Webseiten, die lediglich eine Hand voll Informationen enthalten, lassen sich bereits mit einfacher Software realisieren, die sich intuitiv bedienen lässt und wenig kostet. Der Workflow ist dabei deutlich schneller. Dafür sind sie vergleichsweise unflexibel und unterstützen meist viele moderne Funktionen nicht oder nur teilweise. Ob das ausreicht, hängt somit maßgeblich vom jeweiligen Projekt ab.

Content Management Systeme

Bereits seit einigen Jahren erobern sich Content Management Systeme (CMS) immer größere Marktanteile, allen voran WordPress. Fast ein Drittel aller Webseiten basieren darauf und es werden ständig mehr. Die Bedienung funktioniert auch hier sehr einfach und bereits in der kostenlosen Version stehen Ihnen eine Menge Möglichkeiten zur Verfügung. Über eine unüberschaubar große Zahl an zusätzlichen, z. T. sogar kostenlosen Themes und Plugins, lässt sich das CMS auch nachträglich beliebig erweitern. Dadurch kann man WordPress bzw. die Webseite genau an die eigenen Ansprüche anpassen.

Website Entwicklung

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Den passenden Namen finden

Der Name Ihrer Webseite sollte leicht erkennen lassen, worum es inhaltlich geht oder wer sich darauf präsentiert. Unternehmen wählen deshalb den eigenen Firmennamen, Einzelpersonen ihren eigenen oder den Künstlernamen usw. Werden verschiedene Services auf einer Homepage vereint, kann z. B. ein gemeinsamer Oberbegriff Sinn haben. In den meisten Fällen sollte der Name der Seite weitgehend mit der Domain übereinstimmen. Gerade bei neueren Unternehmen, deren Geschäft online abläuft, sind neue Wortschöpfungen relativ verbreitet. Oft ist sogar die Domain-Endung Teil des Firmennamens.

Die passende Domain für Ihre Seite

Die Domain sollte sich am oben erwähnten Namen der Seite orientieren. Handelt es sich z. B. um eine Firma namens Müller-Schmidt, wäre www.mueller-schmidt.de die erste Wahl. Handelt es sich um ein internationales Unternehmen würde man anstelle der .de-Endung jedoch eher .com oder .net wählen. Schwierig wird es dann, wenn, wie in diesem Beispiel, der Eigenname nicht speziell genug ist, um einzigartig zu sein. In dem Fall ist die gewünschte Domain i. d. R. bereits vergeben. Hier käme eine Ergänzung durch die Branche in Frage, wie z. B. “klempner-mueller-schmidt”, klempnerei-mueller-schmidt” etc.

Oder man hängt den Namen der Stadt ans Ende der Domain. Ebenfalls häufig sieht man Zusätze wie “online” oder “web”, die den Namen Ihrer Domain jedoch leider immer weiter in die Länge ziehen. Das aber schreckt Nutzer häufig ab, die Seite über den Browser überhaupt aufzurufen. Deshalb sollte man unbedingt auch andere Endungen ausprobieren. Immerhin wurden in der jüngeren Vergangenheit etliche neue freigegeben, die z. T. auch allgemeintauglich und nicht länderspezifisch sind. Ebenfalls gut zu wissen ist die Tatsache, dass inzwischen auch Umlaute im Domainnamen möglich sind. Die Beispielfirma Müller-Schmidt könnte heute also auf das “ue” verzichten.

Gute Planung ist wichtig

Eine Webseite vorab gut zu planen ist enorm wichtig. Das spart während der Gestaltung nämlich sehr viel Zeit und verhindert etliche Fehlversuche. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass wesentliche Rubriken und Funktionen schlicht vergessen werden. Zwar kann man vieles auch später noch einflechten. Jedoch sorgt das fast immer für Mehrarbeit. In schwerwiegenden Fällen muss gelegentlich sogar die halbe Webseite komplett neu aufgebaut werden. Nehmen Sie sich deshalb genug Zeit für die Planungsphase. Nicht vorhersehen lassen sich allerdings spätere Änderungswünsche. Bei einer gut aufgebauten Webseite sollten sie sich aber mit relativ kleinem Aufwand umsetzen lassen.

Eine neue Webseite zu realisieren kann ein umfangreiches Projekt sein. Ob Sie dieses allein angehen oder lieber in Teamarbeit umsetzen wollen: Mit dieser Checkliste und einem strategischen Vorgehen sollte das Projekt zum Erfolg werden.