SEO

Wer mit seinem Webangebot oder Onlineshop in Suchmaschinen gut zu finden sein will, muss SEO betreiben (Search Engine Optimization). SEO ist quasi der Schlüssel zum Erfolg bei der Online Marketing Strategie. Wenn Sie wollen, dass Ihre Inhalte im Internet gesehen und gefunden werden, müssen Sie eine SEO-Strategie verfolgen. Deshalb ist es wichtig, die Methoden zu kennen und zu beherrschen.

Eine der wichtigsten SEO-Aufgaben ist die Keyword-Recherche. Wenn Sie Sichtbarkeit, mehr Leads und Engagement wollen, können Sie hier starten. Eine gute Recherche kann Ihnen dabei helfen, sofort höher platziert zu werden auf Google-Ergebnisseiten. Falls Sie weitere professionelle Tipps und eine ausführliche Anleitung benötigen, kann ich Ihnen folgendes Video empfehlen:

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Quelle: https://impulsq.de/mega/keyword-recherche-keyword-analyse-ein-blick-ins-hirn-deiner-kunden/

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen erklären, wie eine Keyword-Recherche aufgebaut ist und was Sie bei der Erstellung unbedingt beachten sollten.

Was ist eine Keyword-Recherche?

Eine Keyword-Recherche ist der Prozess der Identifizierung und Analyse der Begriffe, die Menschen in Suchmaschinen eingeben. Kennt man die Suchbegriffe, so kann man besser Inhalte erstellen und optimieren.

Es geht darum herauszufinden, wonach Ihre potenziellen Kunden suchen und daraufhin Ihre Produkt-, Kategorie- oder Blogtexte neu auszurichten und auf die speziellen Bedürfnisse der Käuferschaft anzupassen. Sie müssen nicht nur analysieren, welche Begriffe für bestimmte Themen verwendet werden, sondern auch, wie oft diese Begriffe verwendet werden.

Einfach ausgedrückt: Keyword-Recherche ist das Herz und die Seele Ihres Content- und Digital-Marketing-Plans. Wenn es bei der Content-Produktion selbst um die Contenterstellung geht, gibt die Keyword-Analyse dem Content eine Daseinsberechtigung. Mit einer guten Keyword-Recherche, können Sie den Traffic steigern und gleichzeitig Menschen erreichen, die sich tatsächlich für Ihr Angebot interessieren.

Die Keyword-Recherche ist jedoch viel mehr als nur das Finden einer Wortkombination.  Es geht darum, sie zu erforschen und zu verstehen, wie Sie die Begriffe nutzen können, um besser zu ranken und Ihre Zielgruppe besser zu erreichen. Dies ist, was Sie aus der Recherche herauslesen können und sollten.

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SEO (Search Engine Optimization) text wood cubes with crumbled paper on wooden table background. Idea, Vision, Strategy, Analysis, Keyword and Content concept

Wie führt man eine Keyword-Recherche durch?

Nun wissen Sie bereits, was eine Keyword-Recherche ist und warum sie für Ihr Vorhaben wichtig ist. Jetzt ist es an der Zeit zu schauen, wie man sie richtig durchführt. Zuallererst benötigen Sie einige Tools für das digitale Marketing. Genauer gesagt, einige SEO-Tools.

Machen Sie sich keine Gedanken darüber, welche Sie jetzt verwenden sollen, es gibt viele Ratgeber, die die Vor- und Nachteile der einzelnen Anbieter von SEMrush über Ahrefs bis hin zu Moz beleuchten und erklären.

Ja, Sie werden einige Tools verwenden müssen. Aber die Keyword-Recherche beginnt schon viel früher. Zunächst müssen Sie sich ein paar Fragen über Ihr Unternehmen stellen und dann einige Ideen entwickeln: Wir sprechen über Ihre Mission und Ihr Ziel als Unternehmen. Was versuchen Sie zu verkaufen? Machen Sie ein Brainstorming mit einigen Worten, die so genau wie möglich beschreiben, was Ihr Kerngeschäft ist.

Nachdem Sie das getan haben, werden Sie eine kleine Liste von Begriffen und Schlüsselwörtern haben. Diese sind im Grunde Ihr erster Entwurf. Erst dann können Sie anfangen, ein Tool zu verwenden. Für diesen Artikel verwenden wir das kostenpflichtige Tool Ahrefs, da es sehr genaue Daten liefert und einfach zu bedienen ist.

Die Auswahl der richtigen Keywords

Jetzt, da Sie bereits Liste mit möglichen Suchbegriffen erstellt haben, ist es an der Zeit, diese mit Ahrefs zu überprüfen und die Besten auszuwählen. Dazu müssen Sie die Konkurrenz, das kommerzielle Potenzial und die Benutzerabsicht hinter all diesen Sätzen analysieren.

Die Suchintention berücksichtigen

Die Suchintention ist eine wichtige Sache. Um herauszufinden, mit welcher Intention User nach einem bestimmten Wort oder einer Phrase suchen, wenden Marketer einen kleinen Trick an: Sie googeln das spezifische Keyword selbst und schauen dann, welche Seiten oben angezeigt werden, also ob es sich vorwiegend um Produkte oder um Blogbeiträge handelt. Auf diese Weise können Sie herausfinden, wie Google diesen bestimmten Ausdruck versteht und wie Google das Nutzerverhalten interpretiert.

Wenn Sie zum Beispiel “Digitales Marketing” googeln, finden Sie viele Anleitungen über das Was, Warum und Wie. Es ist leicht anzunehmen, dass diese KW sehr vage und weit gefasst sind, sodass die Absicht ist, mehr über das Thema zu verstehen.

Benutzer, die danach googeln, sind auf der Suche nach Informationen, nicht unbedingt nach einem Produkt. Tatsächlich gibt es eine Möglichkeit, die Keyword-Absicht in einige Kategorien einzuteilen. Zum Beispiel:

  • informativ: der Benutzer möchte nur mehr wissen und über ein Thema lernen
  • navigatorisch: der Benutzer möchte zu einer bestimmten Website gehen und sucht den Namen der Website
  • transaktional: Benutzer suchen nach Etwas, das sie kaufen möchten

 

Die Länge der Keywords

Bei der Auswahl von Keywords müssen Sie als Marketer auf deren Länge achten. Einige von ihnen sind kurz und umfassen ein bis drei Wörter, andere sind lang und umfassen mehr als drei Wörter. Die kurzen nennen wir “Head-Keyword” (z.B. “Rasenmäher”, die Langen heißen “Long-Tail-Keyword” (z.B. “Unterschied Rasenmäher Vertikutierer”).

Head-Keywords sind allgemein. Sie können eine Menge Dinge bedeuten und haben in den meisten Fällen eine breiter gefasste Suchintention als Long-Tail-Keywords. Normalerweise deuten sie darauf hin, dass die Leute nach einem informativen Inhalt suchen.

Long-Tail-Keywords hingegen sind spezifischer und klarer. Sie bedeuten, dass die Leute wissen, was sie wollen. Während Head-Keywords die wertvollsten sind, führen Long-Tail-KWs zu mehr Conversions, also dem Ziel Ihrer Website. Schließlich ist der Benutzer bei einem Long-Tail-Keyword bereit für mehr als nur lesen und lernen. Er ist gut genug informiert, um nach Kaufoptionen zu suchen.

Die Empfehlung ist, beide Arten von Keywords zu wählen und zu versuchen, Inhalte für sie zu planen. Manchmal wollen Sie um diese höherwertigen Begriffe konkurrieren, manchmal wollen Sie nur für Ihren Leser da sein, wenn er etwas direkt und spezifisch eingibt. Es ist auch als Online-Shop sinnvoll, einen Blog mit rein informativem Material zu haben, da auch hierüber Sales generiert werden können.

Zusammengefasst

Bei einer Keyword-Recherche kommt es darauf an, die Intention der User für bestimmte Suchanfragen zu verstehen und mit den eigenen Inhalten abzugleichen, um neues Potenzial für weitere Rankings zu entdecken. Darüber hinaus finden Sie eventuell auch Keywords mit einem hohen Suchvolumen, das Sie theoretisch bedienen könnten. Im Anschluss erweitern Sie dann einfach Ihr Sortiment um die gesuchten Produkte und können so neue Kunden gewinnen.

Beschränken Sie sich nicht zu sehr auf eine bestimmte Keyword-Art. Selbst, wenn Sie einen reinen Online-Shop führen, ist es sinnvoll zu schauen, welche Themen Ihre potenzielle Kundschaft interessiert. Dann können Sie nämlich nützliche Informationen bereitstellen und Ihre Markenbekanntheit durch authentische Blogbeiträge steigern.

Und eine Sache ist sicher: Google liebt guten Content! Also versteifen Sie sich nicht zu sehr auf den technischen SEO-Aspekt, sondern konzentrieren Sie sich darauf, hervorragenden Content zu erschaffen und optimieren Sie diesen dann mit relevanten Keywords. Auf diese Weise wird es Ihnen schnell gelingen, Ihren Traffic und somit auch Ihren Umsatz schnell und nachhaltig zu steigern.