Notizen

Hinter wichtigen Notizen verbirgt sich nicht nur Niedergeschriebenes. Sie sind wertvolles Gedankengut, welches es zu bewahren gilt. Während einst spezielle Handschriften wie die wunderschön geschwungene Kalligrafie für üppig beschriebene Notizbücher gang und gäbe waren, sind es heute meist gedrückte (Touch-)Tasten sowie Digitalstifte, die übers Tablet flitzen.

Oldschool ist out? Von wegen! Was früher gelebte Praxis war, hat heute Trendpotenzial. Die Meinungen, Notizen zu erfassen, gehen auseinander.

Eins ist jedoch klar: Jedes System verfügt über Vor- und Nachteile. Während einige Situationen eine digitale Lösung erfordern, steht bei anderen das manuelle Erfassen in stilvoller Manier im Vordergrund. Welche Vorteile haben beide Lösungen und was hat es mit dem Anlass auf sich? Dieser Beitrag liefert Anhaltspunkte.

Worin liegen die Vorteile der Digitallösung zum Erfassen von Notizen?

Einer der wichtigsten Faktoren, Notizen digital zu erstellen, ist die Schnelligkeit. Die Informationen lassen sich ruckzuck über den Laptop, das Tablet oder das Smartphone erfassen. Ein weiterer Aspekt, der immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist der Nachhaltigkeitsaspekt.

Durch digitale Notizen lässt sich Papier einsparen. Außerdem können die digitalen Gedanken und Termine mittels Software durchsucht werden. Ideal, wenn lediglich Erinnerungsfetzen vorhanden sind, aber eine schnelle Lösung gefordert ist. Online lassen sich digitale Notizen in Windeseile verbreiten. Vor allem im Business wird dies aus Gründen der Effizienz geschätzt.

Welche Vorteile hat das manuelle Erfassen von Notizen?

Ein großer Vorteil von Handschriften ist, dass sie fest mit dem Papier verbunden sind. Niedergeschriebene Notizen, die in einem Notizbuch festgehalten werden, können nicht ohne Weiteres verloren gehen. Sie bleiben bestehen, wie sie ursprünglich erfasst wurden, ohne dass versehentliche Änderungen daran vorgenommen werden.

Vor allem dann, wenn es um das Vereinbaren von Terminen geht, ist das Notizbuch eine sehr sichere Variante. Wer 100%ig auf Nummer sicher gehen möchte, verwendet zum Schreiben einen Stift, bei dem sich die Tinte nicht wieder wegradieren lässt.

Weiterhin wird das Gehirn beim Schreiben von Hand stärker gefordert, da es sich gleichzeitig mit dem geschriebenen Wort auseinandersetzt. Es überprüft, ob das Geschriebene dem Gedanken entspricht und ob das Schriftbild lesbar ist. Für das tägliche Gehirnjogging ist ein Notizbuch daher stets die ultimative Lösung. Außerdem können Notizen mit kleinen gemalten Skizzen versehen werden. J

ackie Andrade – Psychologin von der University of Plymouth – stellte 2009 in einer Studie fest, dass im Gedächtnis von Kritzlern mehr Informationen hängen bleiben. Bildhafte Gedanken digital umzusetzen, wird immer die anspruchsvollere Variante bleiben und lässt sich längst nicht so präzise realisieren. Neben dem Gedächtnis werden beim Schreiben in ein Notizbuch aber auch die feinmotorischen Fähigkeiten trainiert.

Darüber hinaus ist das Notizbuch-Schreiben eine sehr persönliche Angelegenheit, was sich auch in den Verwendungszwecken verdeutlicht. Zu guter Letzt duftet ein Notizbuch so wunderbar, dass sogar ein Parfüm auf den Markt gebracht wurde, welches nach Papier riecht. Zudem ist ein Notizbuch optisch wie haptisch sehr edel.

Wofür kann ein Notizbuch verwendet werden?

Ein Notizbuch ist eine außerordentlich stilvolle Lösung für:

  • ein Bullet Journal

  • eine individuelle Rezepte-Sammlung

  • ein Sammelalbum für Eintrittskarten und andere Schnipsel aus dem Alltag

  • ein Tagebuch

Fazit

Digitallösungen sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Mit einem trendigen Premium-Notizbuch rückt das persönliche Leben mit seiner Individualität in den Vordergrund – Werte, die Zeiten überdauern.