Warum gibt es unterschiedliche Dateitypen?

Ihre Dateien enthalten Ihr ganzes (Rechner-) Leben. Sie geben Ihnen Namen, damit Sie sie schnell wiederfinden. Fast noch wichtiger ist aber der zweite Teil des Dateinamens, denn der bestimmt den Dateityp.

Ein Dateiname hat zwei Bestandteile, getrennt von einem Punkt. Der erste Teil ist frei wählbar und gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Dateien für Sie identifizierbar sinnvoll zu benennen.

Der zweite Teil ist zwar prinzipiell auch freiwählbar, hier sollten Sie allerdings auf Windows vertrauen. Hinter dem Punkt des Dateinamens finden Sie die Dateierweiterung. Diese gibt Auskunft darüber, um was für eine Datei es sich handelt. Windows schließt daraus automatisch, welches Programm es verwenden muss, um diese Datei zu öffnen. Eine manuelle Änderung der Dateinamen-Erweiterung kann dazu führen, dass Windows Dateien nicht mehr korrekt öffnen kann.

Warum gibt es unterschiedliche Typen?

Dateien enthalten eine Vielzahl von Informationen und Elementen. Ein Word-Dokument beispielsweise hat eine andere Funktion als eine PowerPoint-Präsentation. Auf der anderen Seite kann nicht nur Word eine Word-Datei öffnen, sondern auch viele andere Textverarbeitungen. Damit das möglich ist, muss der Aufbau der Informationen in der Datei festgeschrieben und bekannt sein. Dazu dient der Dateityp.

Wenn Sie eine Datei mit der Erweiterung .DOCX bekommen, dann können Sie sicher sein, dass Ihre Textverarbeitung diese Datei vom Aufbau her versteht, öffnen kann und den Inhalt korrekt darstellen kann.