iPod TouchMan muss Steve Jobs nicht mögen (ich mag ihn nicht), aber gute Ideen hat er – und genug Energie, einen ja auch nicht mehr ganz kleinen Laden wie Apple so am Laufen zu halten, dass diese neuen Ideen auch zeitnah umgesetzt werden, egal ob es um neue Software geht (gut, die neue Version von Mac OS ist nun doch heillos zu spät), neue iPods oder das Marketing des iTunes Store, das mittlerweile sicher wichtigste Standbein für Apple. Jetzt hat Apple etliche neue iPods angekündigt – und einen interessanten Deal mit dem Kaffeeröster Starbucks.

Der bislang kleine Nano wird breiter und mit einem breiten Display ausgestattet. Und wer das iPhone schick findet, aber eigentlich gar nicht damit telefonieren will (oder nicht extra den Mobilfunkprovider wechseln möchte), der kann jetzt den iPod Touch kaufen. Ein iPod, der aussieht wie das iPhone und auch über einen berührungsempfindliches Display verfügt, aber eben kein Telefon ist. Ehrlich gesagt habe ich mich von Anfang an gefragt, wieso Apple das nicht anbietet. Vermutlich hätte man aber mit der Produktion gar nicht nachkommen können.

Besonders clever finde ich eine Idee, die mal wieder zeigt, dass man nicht um die Ecke denken muss, um gute Einfälle zu haben. Apple hat eine Kooperation mit Starbucks bekannt gegeben (erst mal nur in den USA), die so aussieht: Hält man sich gerade in einem Starbuck-Kaffee auf, reicht ein Knopfdruck, um den jeweils aktuell gespielten Titel per WLAN im iTunes-Store einzukaufen. iTunes wird also mobile und kann ab sofort auch mit Handys und Organizern kommunzieren. Die gekaufte Musik landet erst mal auf dem Mobilgerät, später dann, wenn man den iPod synchronisiert, wird die Musik auch in der üblichen Qualität auf den PC in die Bibliothek geschoben.

Eine hübsche Idee, die Apple sicher ein paar Extradoller in die Kassen spült – und Starbucks auch. 😉