
Bislang wird jede noch so kleine Korrektur an einem Wikipedia-Artikel (620.000 sind es im deutschsprachigen Wikipedia bereits) sofort sichtbar. Mit den bekannten Risiken. In Zukunft erscheinen nur die jeweils von einem Blockwart Experten freigebene Fassung im Web, zumindest in der Standardansicht. Korrekturen, Ergänzungen und Erweiterungen sind nach wie vor möglich und erscheinen dann auch auf Knopfdruck, aber nur, wenn man es möchte. Ein gesunder Kompromiss, so scheint mir. Dadurch verliert Wikipedia zwar etwas an Dynamik, aber anders lassen sich die Probleme in punkto Qualität nicht in den Griff bekommen. Es gibt einfach zu viel Vandalismus im Web.
Allerdings wird jetzt bestimmt der Streit losgehen: Wer darf Artikel bewerten und freigeben? Künftig gibt es die Zwei-Klassen-Gesellschaft auch bei Wikipedia.