Apple-Karten: Fotos zu einer Stadt anzeigen

von | 06.03.2016 | Mobility

Auf jedem Mac ist die Karten-App installiert und hilft beim Navigieren und Erkunden fremder Gegenden. Was viele nicht wissen: Sie enthält nicht nur detaillierte Karten und hochauflösende Satellitenbilder, sondern auch umfangreiche Foto-Galerien aus verschiedenen Regionen weltweit.

So zeigt ihr Fotos zu einer Stadt in Apple-Karten an

Um Informationen und Fotos zu einem Ort oder einer Stadt in Apple-Karten anzuzeigen, geht ihr wie folgt vor:

  1. Zunächst startet ihr die Karten-App, z. B. per Launchpad oder Spotlight-Suche.
  2. Jetzt gleichzeitig [Cmd]+[F] drücken (oder oben in das Suchfeld klicken).
  3. Nun wird der Name des Ortes oder der Stadt eingegeben und mit [Enter] gesucht.
  4. Dann erscheinen eine Stecknadel und ein Info-Feld.
  5. In diesem Info-Feld befindet sich rechts ein Info-Symbol, auf das ihr jetzt klickt.
  6. Kennt die Karten-App für den gesuchten Ort Fotos, erscheinen sie nun als Miniaturansichten.

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Look Around und erweiterte Foto-Features

Seit macOS Monterey bietet Apple-Karten noch mehr visuelle Funktionen. Das Look Around-Feature ermöglicht es, durch Städte zu „wandern“ wie bei Google Street View. Besonders in Großstädten wie Berlin, München, Hamburg oder Wien stehen hochauflösende 360-Grad-Aufnahmen zur Verfügung.

Zusätzlich zu den Community-Fotos integriert Apple auch professionelle Aufnahmen von Sehenswürdigkeiten, Restaurants und touristischen Zielen. Diese stammen teilweise von Partnern wie Yelp oder TripAdvisor und werden kontinuierlich aktualisiert.

Praktische Anwendungen der Foto-Funktion

Die Foto-Integration in Apple-Karten ist mehr als nur Spielerei. Sie hilft bei der Reiseplanung, indem ihr euch vorab einen visuellen Eindruck von Hotels, Restaurants oder Sehenswürdigkeiten verschaffen könnt. Besonders nützlich ist dies bei:

  • Hotelauswahl: Seht euch die Umgebung und das Gebäude vor der Buchung an
  • Restaurant-Recherche: Atmosphere und Einrichtung auf einen Blick
  • Tourismusplanung: Lohnt sich der Besuch einer Attraktion wirklich?
  • Immobiliensuche: Wie sieht die Nachbarschaft aus?

Weitere versteckte Karten-Features

Apple-Karten hat in den letzten Jahren deutlich aufgeholt und bietet mittlerweile Features, die viele übersehen:

Offline-Karten: Seit macOS Ventura könnt ihr Kartenbereiche herunterladen und offline nutzen. Praktisch für Reisen in Gebiete mit schlechter Internetverbindung.

Interaktive Globus-Ansicht: Zooms ihr weit heraus, verwandelt sich die Karte in einen dreidimensionalen Globus – ideal für die Visualisierung von Fernreisen.

Detaillierte Innenstadtkarten: In vielen deutschen Städten zeigt Apple-Karten mittlerweile Gebäude, Bäume und sogar Ampeln dreidimensional an.

Integration mit anderen Apple-Apps: Termine im Kalender mit Ortsangaben werden automatisch mit Karten verknüpft, Fotos erhalten Geo-Tags und Siri kann Routen basierend auf euren Gewohnheiten vorschlagen.

Datenschutz im Fokus

Ein entscheidender Vorteil gegenüber Google Maps: Apple verfolgt einen deutlich datenschutzfreundlicheren Ansatz. Suchanfragen werden anonymisiert, Routendaten werden lokal auf dem Gerät verarbeitet und persönliche Informationen verlassen das Gerät nur verschlüsselt.

Die Foto-Datenbank wird ebenfalls privacy-freundlich aufgebaut – Apple sammelt Bilder hauptsächlich über seine eigenen Fahrzeuge und Partnerschaften, nicht über Nutzer-Tracking.

Grenzen und Alternativen

Trotz aller Verbesserungen hat Apple-Karten noch Schwächen: Die Foto-Abdeckung ist in ländlichen Gebieten oft dürftig, und bei speziellen Anfragen (etwa nach barrierefreien Routen) ist Google Maps oft detaillierter.

Für Mac-Nutzer, die im Apple-Ökosystem bleiben möchten, ist die integrierte Lösung aber durchaus eine gute Wahl – besonders dank der nahtlosen Synchronisation zwischen Mac, iPhone und iPad.

Fazit

Die Foto-Funktion in Apple-Karten ist ein nützliches Feature, das vielen Nutzern unbekannt ist. Kombiniert mit den anderen visuellen Verbesserungen der letzten Jahre macht es die App zu einer vollwertigen Alternative für alltägliche Navigationsaufgaben – mit dem zusätzlichen Bonus des besseren Datenschutzes.

Zuletzt aktualisiert am 09.04.2026

Jörg Schieb
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