Leistungs–Schutz-Recht kommt
Die Koalition hat eine merkwürdige Entscheidung gefällt: Suchmaschinen und News-Aggregatoren sollen Verlagen Geld dafür bezahlen, dass sie ihnen Besucher vorbei schicken. Absurd.
Die Koalition hat eine merkwürdige Entscheidung gefällt: Suchmaschinen und News-Aggregatoren sollen Verlagen Geld dafür bezahlen, dass sie ihnen Besucher vorbei schicken. Absurd.
Man kennt sie aus Agentenfilmen: Die geheime Botschaft zerstört sich nach Anhören, Anschauen oder Durchlesen von ganz alleine… So etwas gibt es jetzt auch im Web: Wer eine Botschaft nur einmal zum Lesen freigeben will, kann sie jetzt als „One Time Secret“ verschicken.
Und wieder eine Datenlücke in modernen Smartphones. Wie die New York Times herausgefunden hat, können Apps mehr oder weniger unkontrolliert auf Fotos zugreifen, die im Smartphone gespeichert sind – und die Fotos unbemerkt zum Beispiel auf einen Server übertragen.
Google macht ernst: Seit dem 1. März gilt nun die neue, für nahezu alle Google-Dienste einheitliche Datenschutzerklärung. Und die sieht vor: Google darf die gesammelten Daten aus allen Diensten wie Googe+, Youtube, Mail, Suchfunktion und Co. gesammelt speichern und auch auswerten.
Für Google wird tatsächlich alles einfacher. Denn Google lässt sich von den Usern fast schonen einen Freibrief geben: Alles darf gespeichert und ausgewertet werden, ohne nennenswertes Wenn und Aber. Bestenfalls erscheint noch besser passende Werbung auf dem Bildschirm, schlimmstenfalls entstehen messerscharfe Profile, und das jetzt sogar offiziell legitimiert.
Die Mobilfunkprovider fürchten Milliardenverluste, weil immer weniger SMS und MMS verschickt werden. Jetzt hat die Branche mit Joyn einen offiziellen Nachfolger der SMS vorgestellt. Auch mit Joyn lassen sich längere Nachrichten verschicken, angereichert mit Fotos, Videos oder Dateien. So wie bei WhatsApp, iMessage und Co. Allerdings soll Joyn Geld kosten. Keine gute Idee.
Jetzt kann jeder ganz offiziell die „Consumer Edition“ von Windows 8 als Betaversion herunterladen und auf seinem PC installieren. Wer die Testversion startet, bekommt erst mal bunte Kacheln zu sehen – die neue Bedienoberfläche „Metro“. Microsoft will es damit auch auf Tablets schaffen.
Diese Woche hat die gesamte Branche nach Barcelona geschaut. Dort hat der Mobile World Congress stattgefunden, eine der wichtigsten Messen für Mobilfunk und Smartphones. Alle Hersteller haben neue Modelle ihrer Handys und Smartphones gezeigt. Klarer Trend. Die mobilen Computer werden immer leistungsfähiger, können immer mehr — und die Displays werden immer größer. Bei vielen dieser Geräte kann man mit Fug und Recht von Computern zum Mitnehmen sprechen.Joyn soll SMS ablösen, Windows 8 soll auch auf Tablets laufen und Google-User sollen neue Datenschutzbestimmung akzeptieren.
Viele befürchten durch Acte erhebliche Einschnitte bei den Rechten im Internet und deutlich mehr Kontrolle. Deshalb regt sich Widerstand. Aber es wird nicht nur protestiert – es gibt auch interessant Gegenentwürfe.
Das „Anti Counterfeiting Trade Agreement“ (Acta) ist ein in den letzten Jahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgehandeltes Abkommen auf völkerrechtlicher Ebene zwischen der EU und Ländern wie USA, Kanada, Japan, Australien, Neuseeland und einigen anderen Staaten. Ziel des Abkommens sind international einheitliche Mindeststandards zur Abwehr von Produktpiraterie und Urheberrechtsverstößen im Internet. Beides sorgt aus Sicht der Industrie für erhebliche Umsatzeinbußen und soll daher wirkungsvoll international bekämpft werden.
LTE steht für Long Term Evolution und bezeichnet einen neuen Mobilfunkstandard, der insbesondere für mobile Internetanwendungen viele Vorteile bringt und der wohl im Laufe der Zeit den bisherigen UMTS-Standarad vollständig ersetzen wird.