DHL-Pakete ohne Drucker versenden

von | 27.08.2021 | Internet

Auch im Jahr 2026 ist das Versenden eines Paketes oft noch überraschend analog. Selbst wenn ihr den Paketschein online erstellt, braucht ihr normalerweise immer noch einen Drucker, Papier und Klebeband, um diesen zu erstellen und auf dem Paket anzubringen. Es sei denn, ihr nutzt die smarten Lösungen von DHL – denn die sind mittlerweile richtig ausgereift!

Die einfachste Lösung: Erstellt den Paketschein auf der DHL-Seite oder noch besser in der DHL App unter Pakete versenden > Paketmarke kaufen. Gebt die Daten des Empfängers ein und bezahlt die Paketmarke. Neben der normalen, druckbaren Paketmarke bekommt ihr zusätzlich einen QR-Code angezeigt. Diesen findet ihr auch in der Bestätigungs-E-Mail unter Versandmarke ohne Drucker.

Mit diesem QR-Code könnt ihr zu einem Paketshop, einer Packstation oder sogar zu vielen Supermärkten und Tankstellen gehen und diesen scannen lassen. Das funktioniert auch direkt aus der DHL App oder der E-Mail vom Display eures Smartphones – komplett papierlos. Die Station druckt euch dann automatisch die Papier-Paketmarke aus, die ihr auf das Paket klebt.

Neue Optionen für noch mehr Komfort

Seit 2025 bietet DHL sogar noch smartere Lösungen: Bei vielen Packstationen könnt ihr euer Paket mittlerweile direkt einliefern, ohne überhaupt eine physische Paketmarke aufzukleben. Der QR-Code wird gescannt, das Paket in das Fach gelegt, und die digitale Frankierung wird automatisch zugeordnet. Das spart Zeit und Aufwand.

Besonders praktisch ist auch die Integration in die DHL App: Hier könnt ihr nicht nur Paketmarken kaufen, sondern auch gleich sehen, welche Packstationen oder Paketshops in eurer Nähe verfügbar sind. Die App zeigt sogar die Auslastung der Packstationen in Echtzeit an – so wisst ihr vorher, ob noch Platz für euer Paket ist.

Paketshops vs. Packstationen: Was ist besser?

Paketshops haben den Vorteil längerer Öffnungszeiten und persönlicher Betreuung. Viele Kioske, Supermärkte und Postfilialen nehmen eure QR-Code-Pakete an. Der Nachteil: Ihr seid an die Öffnungszeiten gebunden.

Packstationen funktionieren rund um die Uhr und sind oft strategisch gut platziert – an Bahnhöfen, Einkaufszentren oder Wohngebieten. Seit 2024 gibt es auch größere Packstationen mit Fächern für Sperrgut bis 31,5 kg.

Kosten und Bezahlung

Die Preise sind identisch, egal ob ihr druckt oder den QR-Code nutzt. PayPal, Kreditkarte und auch Apple Pay/Google Pay werden akzeptiert. Praktisch: In der DHL App könkönnt ihr eure Zahlungsdaten speichern und seid beim nächsten Versand noch schneller.

Was ihr beachten solltet

Der QR-Code ist 7 Tage gültig – plant also nicht zu weit im Voraus. Bei wertvollen Sendungen lohnt sich eine Zusatzversicherung, die ihr direkt beim Erstellen der Paketmarke hinzubuchen könnt. Und denkt daran: Auch beim QR-Code-Versand müsst ihr euer Paket ordentlich verpacken und frankieren – der Code ersetzt nur den Drucker, nicht die sorgfältige Vorbereitung.

Fazit: Digital first, aber nicht kompliziert

Der QR-Code-Versand ist mittlerweile so ausgereift, dass ihr wirklich keinen Drucker mehr braucht. Smartphone, DHL App, nächste Packstation – fertig. Der gesamte Prozess ist papierlos und von jedem beliebigen Ort durchführbar. Eine echte Erleichterung im digitalen Alltag, die zeigt, wie Logistik heute funktionieren sollte.

Zuletzt aktualisiert am 24.02.2026