File-Hoster Mega-Upload dicht-gemacht

Dass man keine merkwürdig konstruierten Gesetze wie SOPA oder TIPA braucht, um wirkungsvoll gegen Piraterie vorzugehen, zeigt eine gelungene Aktion Ende der Woche. Da haben amerikanische Strafermittler mit Megaupload einen der größten Filehoster der Welt dicht gemacht und mehrere Betreiber festgenommen, darunter den Deutschen Kim Schmitz.

Filehoster wie Megaupload sind der Musik- und Filmindustrie ein Dorn im Auge. Denn hier können User kostenlos Dateien hoch und herunter laden. Ein ist kein Geheimnis, dass diese Portale vor allem zum illegalen Austausch von Musik und Filmen verwendet werden. Weil die Filehoster für einen schnellen Download Geld verlangen, verdienen sie sich eine goldene Nase – mit den Inhalten anderer.

Zwar kann man über Filehoster wie Megaupload theoretisch auch rechtlich einwandfreie Dateien austauschen, doch das ist eher die Ausnahme. Daher ist es richtig und sinnvoll, ihnen den Garaus zu machen.

1 Kommentar zu „File-Hoster Mega-Upload dicht-gemacht“

  1. „Daher ist es richtig und sinnvoll, ihnen den Garaus zu machen.“
    Das Zahnpasta-Tube- bzw. Hase-und-Igel-Problem. Optisch schön für die Inhaber der Verwertungsrechte, aber wieviele solcher Hoster gibt es? Statt die Rechteinhaber mal ihr Geschäftsmodell ändern…

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