Wer viel unterwegs ist, kennt das Problem: An der Autobahn kostet der Liter Super oft 20 Cent mehr als um die Ecke. Aber wo findet man die günstigsten Preise? Die Antwort liefern Tank-Apps, die mittlerweile zu den wichtigsten Helfern für Autofahrer geworden sind.
Die clever-tanken.de-App gehört zu den etabliertesten Lösungen auf dem deutschen Markt. Sie nutzt die offizielle Markttransparenzstelle für Kraftstoffe, die alle Tankstellen seit 2013 verpflichtet, ihre Preisänderungen in Echtzeit zu melden. Das bedeutet: Ihr bekommt wirklich aktuelle Preise, nicht veraltete Schätzungen.
So funktioniert die App
Nach dem Start ermittelt clever-tanken automatisch euren Standort und zeigt die günstigsten Tankstellen in der Umgebung an. Ihr könnt zwischen Kartenansicht und Listenansicht wechseln – praktisch je nach Situation. Die App unterscheidet dabei zwischen Super E5, Super E10, Diesel und mittlerweile auch AdBlue.
Besonders clever: Die Favoritenfunktion. Wer regelmäßig bestimmte Strecken fährt, kann seine bevorzugten Tankstellen markieren und hat deren Preise immer im Blick. Der Preisalarm benachrichtigt euch, wenn an eurer Lieblingstankstelle die Preise fallen.
Die Konkurrenz ist groß geworden
Mittlerweile gibt es deutlich mehr Alternativen als früher. ADAC Spritpreise, mehr-tanken.de oder auch Benzinpreis-Blitz nutzen dieselbe Datenbasis der Markttransparenzstelle. Der Unterschied liegt oft im Detail: Bedienung, zusätzliche Features oder Integration in andere Services.
Apple CarPlay und Android Auto haben das Spiel verändert. Viele Apps lassen sich jetzt direkt über das Infotainment-System bedienen. Google Maps und Apple Maps zeigen Tankstellenpreise mittlerweile auch direkt in der Navigation an – ein Feature, das lange gefehlt hat.
Elektroauto-Fahrer sind auch versorgt
Der Markt hat sich gewandelt: Apps wie EnBW mobility+ oder Plugsurfing für E-Auto-Fahrer sind entstanden. Sie zeigen verfügbare Ladesäulen, Preise und Verfügbarkeit in Echtzeit an. Manche Tank-Apps haben nachgezogen und bieten jetzt auch Ladesäulen-Infos.
Datenschutz im Blick behalten
Alle Tank-Apps sammeln Standortdaten – logisch, denn ohne Ortung keine Umkreissuche. Achtet darauf, dass die Apps diese Daten nur bei Bedarf und nicht permanent im Hintergrund sammeln. In den Einstellungen könnt ihr meist präzise steuern, wann die App auf euren Standort zugreift.
Praxis-Tipps für maximale Ersparnis
Tankstellenpreise schwanken oft mehrmals täglich. Generell sind die Preise morgens zwischen 6 und 7 Uhr am höchsten, abends zwischen 18 und 20 Uhr meist am niedrigsten. An Autobahnen zahlt ihr fast immer drauf – ein Umweg von wenigen Kilometern kann richtig Geld sparen.
Supermärkte mit eigenen Tankstellen (Rewe, Edeka, Kaufland) sind oft günstiger, besonders wenn ihr dort einkauft und zusätzliche Rabatte bekommt. Freie Tankstellen schlagen häufig die großen Marken preislich.
Fazit: Tank-Apps sind unverzichtbar geworden
Bei Preisunterschieden von 15-20 Cent pro Liter zwischen teuerster und günstigster Tankstelle in derselben Stadt rechnen sich Tank-Apps schnell. Wer einmal pro Woche 50 Liter tankt, spart mit der richtigen App locker 200-300 Euro im Jahr.
Die clever-tanken-App ist nach wie vor eine solide Wahl, aber schaut euch auch die Konkurrenz an. Manchmal liegt die beste Lösung schon in eurer Navi-App oder ihr findet eine Alternative mit besserer Bedienung für eure Bedürfnisse.
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Zuletzt aktualisiert am 03.04.2026

