
Löblich, löblich. Plötzlich macht man sich Gedanken darüber, wie man mit weniger Servern auskommen kann, welche Netzteile weniger Strom verbrauchen – und Wärme erzeugen. Natürlich ist das zu einem gewissen Teil nur ein Marketinggag. Denn wenn sich die Provider zertifizieren lassen, dass ihr Strom aus Ökoquellen kommt, so steht der Strom eben nicht mehr für jedermann zur Verfügung. Dadurch wird global betrachtet nicht weniger Strom verbraucht und auch nicht mehr ökologischer Strom produziert. Aber es sensibilisiert immerhin.
Und im Fall von Google muss man sagen: Google will seinen Strom schon bald selbst produzieren. Komplett aus regenerativen Quellen. Das wäre schon ein Beitrag zum Umweltschutz, denn Google allein betreibt geschätzt Zigtausende von Servern. Google verbraucht mehr Strom als so manche Kleinstadt. Deshalb ist es gut, dass endlich ein Umdenken einsetzt.
