Handynummer auf dem iPhone unterdrücken

von | 06.02.2018 | Mobility

Es gibt viele gute Gründe, seine Handynummer bei einem ausgehenden Anruf zu verbergen. Weil man nach einem Telefonat nicht zurückgerufen werden möchte beispielsweise – oder weil man jemanden überraschen möchte. Auf dem iPhone ist es zum Glück ganz einfach, diese Einstellung vorzunehmen – auch 2026 funktioniert das noch genauso zuverlässig wie früher.

Dauerhafte Nummernunterdrückung aktivieren

Für eine dauerhafte Lösung geht ihr in die Einstellungen und tippt auf Telefon. Scrollt etwas nach unten bis zum Punkt Meine Anrufer-ID senden und deaktiviert den Schieberegler. Ab sofort wird eure Nummer bei keinem ausgehenden Anruf mehr übertragen – egal ob der Angerufene die Nummer bereits gespeichert hat oder nicht.

Diese Einstellung wirkt sich auf alle Anrufe aus, bis ihr sie wieder rückgängig macht. Praktisch, wenn ihr grundsätzlich anonym telefonieren wollt, aber bedenkt: Manche Leute nehmen keine unterdrückten Anrufe entgegen.

Einmalige Nummernunterdrückung mit GSM-Code

Eleganter ist oft die einmalige Unterdrückung für einzelne Anrufe. Hier kommt der bewährte GSM-Code ins Spiel: Tippt einfach #31# vor die gewünschte Telefonnummer. Also zum Beispiel #31#01234567890 und drückt den grünen Telefon-Button.

Der Code wird direkt an euren Mobilfunkanbieter übertragen und sorgt dafür, dass nur dieser eine Anruf ohne Nummernanzeige durchgeführt wird. Alle nachfolgenden Anrufe zeigen wieder eure normale Caller-ID an.

Was passiert beim Angerufenen?

Wenn ihr eure Nummer unterdrückt, sehen die Angerufenen je nach Gerät und Anbieter unterschiedliche Anzeigen: „Unbekannt“, „Privat“, „Nummer unterdrückt“ oder einfach nur „Anonym“. Moderne Smartphones zeigen oft zusätzlich ein Symbol für unterdrückte Anrufe.

Wichtig zu wissen: Die Nummernunterdrückung funktioniert nur bei normalen Telefonaten. Bei Notrufen (110, 112) wird eure Nummer trotzdem übertragen – das ist gesetzlich so vorgeschrieben und auch sinnvoll.

Grenzen der Anonymität

Die Nummernunterdrückung verhindert nur die Anzeige auf dem Display des Angerufenen. Euer Mobilfunkanbieter und bei Bedarf auch Behörden können natürlich trotzdem nachvollziehen, wer angerufen hat. Echte Anonymität bietet diese Funktion also nicht.

Außerdem können manche Unternehmen und Behörden unterdrückte Nummern trotzdem einsehen – etwa Polizei, Feuerwehr oder bestimmte Service-Hotlines. Das ist technisch möglich und rechtlich in bestimmten Fällen zulässig.

Tipps für den Alltag

Die einmalige Unterdrückung mit #31# ist meist die bessere Wahl, weil sie flexibler ist. Ihr könnt von Fall zu Fall entscheiden, ob die Nummer sichtbar sein soll oder nicht. Bei wichtigen Anrufen ist es oft besser, die eigene Nummer zu zeigen – das schafft Vertrauen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Anruf angenommen wird.

Falls ihr die dauerhafte Unterdrückung aktiviert habt und für einen bestimmten Anruf doch eure Nummer zeigen wollt, funktioniert das übrigens mit dem Code *31# vor der Telefonnummer.

Probleme und Lösungen

Manchmal funktioniert die Nummernunterdrückung nicht wie gewünscht. Das kann verschiedene Ursachen haben: Einige Mobilfunkanbieter haben eigene Einstellungen für die Caller-ID, die sich mit den iPhone-Einstellungen überlagern können. Im Zweifel hilft ein Anruf bei der Hotline eures Anbieters.

Auch bei Anrufen ins Ausland kann es zu Problemen kommen, da nicht alle Netze die GSM-Codes korrekt verarbeiten. Testet die Funktion am besten vorher mit einem bekannten Anschluss.

Die Nummernunterdrückung bleibt auch 2026 ein nützliches Feature, das jeder iPhone-Nutzer kennen sollte. Ob dauerhaft oder situativ – ihr habt die volle Kontrolle darüber, wer eure Nummer sieht und wer nicht.

Zuletzt aktualisiert am 29.03.2026