Instagram Stories sind längst ein fester Bestandteil der Social-Media-Landschaft geworden. Doch was passiert, wenn ihr einen Screenshot von einer Story macht? Seit 2018 experimentiert Instagram immer wieder mit Benachrichtigungen, die den Story-Ersteller informieren, wenn jemand einen Screenshot macht. Obwohl dieses Feature nicht dauerhaft aktiv ist, taucht es immer wieder auf – zuletzt verstärkt seit 2025. Für alle, die trotzdem unbemerkt Screenshots machen möchten, gibt es bewährte Methoden.
Der Flugmodus-Trick: Der Klassiker funktioniert noch immer
Die bewährteste Methode ist nach wie vor der Flugmodus. Der Trick funktioniert simpel: Instagram kann keine Benachrichtigung senden, wenn keine Internetverbindung besteht. So geht’s:
- Öffnet Instagram und navigiert zur gewünschten Story
- Wartet, bis die Story vollständig geladen ist
- Aktiviert den Flugmodus (bei iOS durch Wischen ins Kontrollzentrum, bei Android durch die Schnelleinstellungen)
- Macht den Screenshot
- Schließt Instagram vollständig (nicht nur minimieren!)
- Deaktiviert den Flugmodus wieder
Wichtig: Öffnet Instagram erst wieder, nachdem ihr den Flugmodus deaktiviert habt. Sonst wird die Benachrichtigung nachträglich gesendet.
Browser-Version: Unbemerkt am Desktop
Die Web-Version von Instagram auf instagram.com bleibt weiterhin eine sichere Option. Screenshots über den Browser lösen grundsätzlich keine Benachrichtigungen aus – weder am Desktop noch auf dem Smartphone. Das funktioniert in allen gängigen Browsern wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.
Der Vorteil: Ihr könnt die Stories in besserer Qualität betrachten und habt mehr Kontrolle über den Screenshot-Bereich. Besonders praktisch ist das bei längeren Story-Sequenzen oder wenn ihr mehrere Screenshots hintereinander machen möchtet.
Screen Recording: Die Alternative zum Screenshot
Eine weitere Möglichkeit ist die Bildschirmaufnahme. Die meisten Smartphones bieten inzwischen eine integrierte Screen-Recording-Funktion. Instagram erkennt diese Aufnahmen nicht als Screenshots und sendet daher keine Benachrichtigungen. Aus der Aufnahme könnt ihr später beliebige Standbilder extrahieren.
Bei iOS aktiviert ihr die Bildschirmaufnahme über das Kontrollzentrum, bei Android meist über die Schnelleinstellungen oder eine vorinstallierte App. Die Aufnahme startet, ihr öffnet Instagram, schaut euch die Story an und stoppt die Aufnahme wieder.
Drittanbieter-Apps: Mit Vorsicht zu genießen
Verschiedene Apps versprechen anonyme Story-Ansichten und Screenshots. Dazu gehören Tools wie „Story Saver“ oder „InstaSaver“. Allerdings ist hier Vorsicht geboten: Diese Apps benötigen oft eure Login-Daten oder Zugriff auf euer Instagram-Konto. Das kann gegen Instagrams Nutzungsbedingungen verstoßen und im schlimmsten Fall zur Sperrung eures Accounts führen.
Zudem ändern sich Instagrams Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig, wodurch solche Apps häufig nicht mehr funktionieren. Die oben genannten nativen Methoden sind daher deutlich sicherer und zuverlässiger.
Was ihr beachten solltet
Obwohl diese Methoden technisch funktionieren, solltet ihr immer den respektvollen Umgang mit fremden Inhalten im Hinterkopf behalten. Screenshots von Stories können rechtliche Probleme nach sich ziehen, wenn ihr die Bilder ohne Erlaubnis weiterverwendet oder verbreitet.
Besonders bei Stories von Unternehmen oder Influencern können Urheberrechte betroffen sein. Im privaten Bereich solltet ihr ebenfalls sensibel mit den Inhalten eurer Freunde und Bekannten umgehen.
Instagrams Zukunftspläne
Instagram arbeitet kontinuierlich daran, die Privatsphäre seiner Nutzer zu stärken. Es ist daher möglich, dass Screenshot-Benachrichtigungen in Zukunft standardmäßig aktiviert werden oder dass die genannten Umgehungsmethoden erschwert werden.
Bereits jetzt testet Instagram in verschiedenen Regionen unterschiedliche Ansätze. Während Screenshot-Benachrichtigungen bei normalen Stories meist deaktiviert sind, werden sie bei „Close Friends“-Stories oder verschwindenden Direktnachrichten bereits konsequent gesendet.
Fazit
Die vorgestellten Methoden funktionieren auch 2026 noch zuverlässig. Der Flugmodus-Trick und die Browser-Version bleiben die sichersten Optionen für unbemerkte Screenshots. Denkt aber immer daran, verantwortungsvoll mit fremden Inhalten umzugehen und die Privatsphäre anderer zu respektieren. Manchmal ist es besser, einfach nachzufragen, ob ihr ein Foto oder Video haben könnt – das schafft Vertrauen und vermeidet mögliche Probleme.
Zuletzt aktualisiert am 29.03.2026

