Spotify-Playlists sichern: So erstellt ihr Backups eurer Musik

von | 30.08.2016 | Tipps

Der Musik-Dienst Spotify speichert im Account des Nutzers auch die bevorzugte Musik, und zwar in Play-Listen. Wer seine Play-Listen lieber auch offline archivieren will, kann sie als Text-Datei herunterladen und bei Bedarf später wieder importieren.

Möglich wird das mit SpotMyBackup, einem GRATIS-Dienst im Internet. Einfach die folgenden Schritte ausführen:

  1. Zunächst SpotMyBackup aufrufen.
  2. Jetzt ist eine Anmeldung beim eigenen Spotify-Account nötig.
  3. Nachdem die Songs und Play-Listen geladen sind, klickt man auf den Export-Button, um sie als JSON-Datei herunterzuladen.
  4. Später lässt sich eben diese Datei mit dem Import-Button wieder einlesen.

https://www.spotmybackup.com/

spotmybackup

Warum Playlist-Backups sinnvoll sind

Eure sorgfältig zusammengestellten Playlists sind oft das Ergebnis jahrelanger Musikentdeckung. Ein Account-Problem, eine versehentliche Löschung oder ein Wechsel zu einem anderen Streaming-Dienst kann diese Sammlung zunichte machen. Regelmäßige Backups schützen vor solchen Datenverlusten.

Zudem ermöglichen Backups den plattformübergreifenden Umzug. Mit den exportierten Daten könnt ihr eure Lieblingssongs auch in anderen Diensten wie Apple Music, YouTube Music oder Amazon Music wiederfinden.

Alternative Backup-Methoden

Neben SpotMyBackup gibt es weitere Tools für Playlist-Backups:

Spotify Web API: Technikaffine Nutzer können direkt über die offizielle Spotify Web API ihre Playlist-Daten abrufen. Das erfordert allerdings Programmierkenntnisse und ist für den Durchschnittsnutzer zu komplex.

Soundiiz: Dieser Service bietet sowohl kostenlose als auch Premium-Features für Playlist-Transfers zwischen verschiedenen Streaming-Diensten. Neben Spotify werden über 40 andere Plattformen unterstützt.

TuneMyMusic: Ein weiterer kostenloser Service, der Playlists zwischen verschiedenen Musik-Diensten synchronisiert und dabei auch Backup-Funktionen bietet.

Exportify: Ein Open-Source-Tool, das ausschließlich für Spotify-Exports entwickelt wurde und die Daten als CSV-Datei bereitstellt.

Was bei der Nutzung zu beachten ist

Bei der Verwendung von Drittanbieter-Tools solltet ihr auf die Datenschutzbestimmungen achten. Diese Services benötigen Zugriff auf euren Spotify-Account, um die Playlist-Daten auszulesen. Seriöse Anbieter speichern diese Daten nicht dauerhaft und verwenden sie ausschließlich für den Export.

Achtet darauf, dass der gewählte Service die aktuellen Spotify-APIs verwendet. Veraltete Tools funktionieren möglicherweise nicht mehr korrekt oder können nur eingeschränkte Daten exportieren.

Regelmäßige Backups einrichten

Idealer Weise solltet ihr eure Playlists regelmäßig sichern – etwa alle drei bis sechs Monate oder nach größeren Änderungen an euren Listen. Manche Tools bieten auch automatische Synchronisationen an, bei denen Änderungen kontinuierlich übertragen werden.

Die exportierten JSON- oder CSV-Dateien könnt ihr in Cloud-Speichern wie Google Drive, Dropbox oder OneDrive ablegen. So sind sie von überall zugänglich und zusätzlich vor lokalen Datenverlusten geschützt.

Grenzen der Backup-Verfahren

Wichtig zu wissen: Die meisten Backup-Tools exportieren nur die Metadaten eurer Playlists – also Songtitel, Interpret, Album und ähnliche Informationen. Die eigentliche Musik bleibt naturgemäß beim jeweiligen Streaming-Dienst.

Beim späteren Import in andere Dienste kann es vorkommen, dass nicht alle Songs gefunden werden. Das liegt an unterschiedlichen Musik-Katalogen der verschiedenen Anbieter oder abweichenden Schreibweisen von Künstlernamen und Songtiteln.

Fazit

Playlist-Backups sind ein einfacher Schutz vor Datenverlust und ermöglichen flexible Wechsel zwischen Streaming-Diensten. Tools wie SpotMyBackup machen den Export mit wenigen Klicks möglich. Investiert ein paar Minuten in regelmäßige Sicherungen – eure zukünftige Musik-Sammlung wird es euch danken.

Zuletzt aktualisiert am 06.04.2026