Von Facebook zu Meta: Wie der Börsengang 2012 alles veränderte

Mark Zuckerberg, Gründer und Chef von Facebook, ist derzeit auf Reisen. Zuckerberg hat sich auf Roadshow begeben, um mögliche Großinvestoren zu überzeugen. Denn jetzt wird es ernst: Facebook geht demnächst an die Börse, möglicherweise schon in 14 Tagen (am 18. Mai 2012).

Facebook Governance: Wie aus einer Mitsprache-Farce echte Regulierung wurde

Facebook rührt nicht gerade die Werbetrommel für die Möglichkeit der Mitbestimmung bei den neuen Nutzungsbedingungen. Mark Zuckerbergs Leute veranstalten die Diskussion im Verborgenen. Sie werden schon wissen, warum, denn viele Regeln verstoßen eindeutig gegen deutsches und europäisches Datenschutzrecht. Man stimmt unzähligen Nutzungsrechten zu, ohne konkret zu wissen, was Facebook mit den Daten anstellt, die der Onlineriese da sammelt.

Facebook kauft Instagram, auch Macs sind nur Menschen – und rund um die Uhr online Museen besuchen

In der neuen Ausgabe von „Update, die Woche im Web“: Facebook kauft Instagram, will also verstärkt in unsere Smartphones. Andere Foto-Apps wie Hipstamatic bieten auch schicke Foto-Effekte. Erstmals hat ein Trojaner gezielt Macs im Visier: Über 700.000 Mac-Rechner durch Flashback infiziert. Und, last not least – ein Fundstück: Das Google Art Project bietet virtuelle Museumsbesuche rund um die Uhr.

Was weiß Facebook über mich? Neue Info-Funktion bislang unzureichend

Es dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben: Wer Facebook benutzt, der hinterlässt eine Menge Daten beim Onlinedienst. Nicht nur Datenschützer wüssten ganz gerne, welche Daten Facebook eigentlich konkret speichert – und zu welchem Zweck. Eigentlich müsste das Unternehmen auf Anfrage jedes einzelnen Nutzers Auskunft geben. Bislang haben die User keine oder nur spärliche Infos bekommen.

Facebook verändert mal wieder die Spiel-Regeln

Facebook macht sowieso, was es will? Von wegen! Schließlich gibt es doch das Kleingedruckte, bei Onlinediensten gerne „Nutzungsbedingungen“ genannt. Hat Facebook auch – und jeder, der sich registriert, hat diese Nutzungsbedingungen mehr oder weniger akzeptiert. Die sollen sich jetzt wieder mal ändern. Zugungsten von Facebook.

Facebook darf Adress-Bücher nicht einfach auslesen – zumindest nicht so

„Freundefinder“ – das klingt doch sympathisch und nützlich. Doch wer die Facebook-Funktion benutzt, gewährt Facebook ohne es zu wissen Zugriff auf nahezu alle Kontaktdaten im Smartphone oder auf dem PC. Einmal auf „OK“ geklickt, saugt Facebook begierig alle Daten auf, die im Adressbuch gespeichert sind, speichert die Kontaktdaten und verwendet sie auch. Das ist nicht erlaubt, hat jetzt das Landgericht Berlin festgestellt.