Nachfragen vermeiden: Benutzerkontensteuerung anpassen

Nachfragen vermeiden: Benutzerkontensteuerung anpassen

Windows ist vorsichtig: Sowohl der Benutzer als auch Programme und Dienste können Veränderungen vornehmen, die für Windows weitreichende Konsequenzen haben können. Dazu hat Windows die UAC, die „User Access Control“ oder Benutzerkontensteuerung eingeführt. Das ist das kleine – manchmal nervende – Fenster, in dem Sie eine Änderung von Systemeinstellungen als Administrator bestätigen müssen. In einigen Situationen kann es Sinn machen, diese auszuschalten!

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Der Administrator in Windows: Welche Rechte hat er?

Der Administrator in Windows: Welche Rechte hat er?

Windows-Nutzerkonten können verwirrend sein. Denn es gibt verschiedene Administrator-Levels, die sich in der Nutzung unterscheiden. Drei verschiedene Wege bieten Zugriff auf Adminberechtigungen und –funktionen des Windows-Systems. Hier ein Überblick.

  • Als Administrator ausführen:
    Diese Optionen wird üblicherweise genutzt, um kurzzeitig von einem eingeschränkten Account aus begrenzten Zugriff auf Adminrechte zu erlangen. Das geht einfach per Rechtsklick auf eine App oder Funktion, dann „Als Administrator ausführen“ wählen. Das hat auch Nachteile – man muss eine Nachfrage der Benutzerkontensteuerung bestätigen und zuweilen auch ein Adminkennwort eintippen. Auf die Dauer anstengend.
  • Nutzer zum Administrator machen:
    Nutzeraccounts im Adminmodus sehen ebenfalls Nachfragen der Benutzerkontensteuerung – jedes Mal, wenn auf eine potenziell gefährliche Systemfunktion zugegriffen wird, beispielsweise beim Installieren neuer Software oder beim Ausführen von Änderungen, die andere Nutzer betreffen.
  • Als „Administrator“ einloggen:
    Das Master-Adminkonto verfügt über volle Berechtigungen und arbeitet tatsächlich ohne jede Einschränkung. Hier wird auch nie eine Nachfrage der Benutzerkontensteuerung angezeigt. Stattdessen führt Windows jede System-Änderung unmittelbar aus.

administrator

Windows Vista-Boot-Bild in Windows 7 aktivieren

Windows Vista-Boot-Bild in Windows 7 aktivieren

Wer den minimalistischen Look des Bootbalkens von Windows Vista auch in Windows 7 nutzen will, kann ihn mit wenigen Schritten aktivieren. Denn Microsoft hat ihn eingebaut, nur versteckt. So lädt das Betriebssystem unter Umständen schneller.

Als Erstes braucht man eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten. Um sie zu öffnen, klickt man auf „Start, Alle Programme, Zubehör“ und rechtsklickt anschließend auf „Eingabeaufforderung“. Im Kontextmenü dann den Eintrag „Als Administrator öffnen“ auswählen.

Jetzt folgenden Befehl in die Kommandozeile eintippen:

bcdedit  /set  {current}  bootux  basic

Nach Drücken der [Eingabetaste] wird die Änderung sofort wirksam und kann durch einen Neustart des Systems geprüft werden.

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Das Geheimnis hinter den Admin-Rück-Fragen von Windows 8

Das Geheimnis hinter den Admin-Rück-Fragen von Windows 8

Oft fragt ein Windows-Programm direkt beim Start nach Adminrechten. Damit kann die Anwendung zum Beispiel Änderungen am System vornehmen, die auch andere Benutzerkonten betreffen. Was steckt hinter den Admin-Nachfragen von Windows?

Bevor Eingriffe in Windows-Interna genehmigt werden, fragt die Benutzerkontensteuerung den Anwender, ob er die erforderlichen Rechte geben möchte. Dabei handelt es sich um eine Sicherheitsfunktion. Ein Nutzer kann auch selbst Adminrechte erlangen:

Eingabeaufforderung mit Adminrechten

Schon mit der normalen Kommandozeile lassen sich viele Aufgaben erledigen. Doch einige Befehle erfordern Adminrechte. Eine passende Eingabeaufforderung lässt sich per Rechtsklick auf den Startknopf und Auswahl von „Eingabeaufforderung (Administrator)“ öffnen.

Programm immer als Administrator starten

Soll eine Anwendung grundsätzlich mit Administratorrechten gestartet werden, klickt man mit der rechten Maustaste auf die zugehörige EXE-Datei und wählt „Eigenschaften“. Nach einem Klick auf „Erweitert“ wird der Haken bei „Dieses Programm als Administrator ausführen“ gesetzt und die Änderungen dann per Klick auf „OK“ übernommen.

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So starten Sie ein Programm immer mit erhöhten Rechten

So starten Sie ein Programm immer mit erhöhten Rechten

Seit Windows Vista erhalten Programme nicht mehr automatisch alle Adminrechte. Erfordert ein Programm diese Rechte, muss es sie ausdrücklich vom Benutzer anfordern – dafür sorgt die Benutzerkontensteuerung. Doch nicht alle Anwendungen arbeiten damit zusammen. Sie können einstellen, dass solche Programme immer mit erhöhten Rechten gestartet werden sollen. (mehr …)

Auto-Start von Programmen mit Administrator-Rechten ermöglichen

Seit Windows Vista schützt die Benutzerkontensteuerung das System vor unberechtigten Änderungen an Programmen und Systemdateien. So müssen Sie selbst als Administrator für jedes Programm, das erhöhte Rechte braucht, auf „Fortsetzen“ klicken. Sie möchten ein solches Programm beim Systemstart ohne diesen Bestätigungs-Klick öffnen? (mehr …)

Putz-Programm CCleaner ohne Admin-Bestätigung starten

Putz-Programm CCleaner ohne Admin-Bestätigung starten

Bisher fragte das kostenlose Aufräum-Programm CCleaner beim Start immer nach erweiterten Admin-Rechten. Denn aufgeräumt werden auch System-Dateien, auf die normale Benutzer keinen Zugriff haben. Seit Version 3.19 können Sie diese Nachfrage auch abschalten. So startet CCleaner mit einem Klick weniger.

Um die Abfrage der Benutzerkontensteuerung für CCleaner abzuschalten, starten Sie das Programm als Erstes. Wechseln Sie dann auf der linken Seite zum Bereich „Einstellungen“, und schalten Sie zum Fenster „Erweitert“.

Hier setzen Sie den Haken bei der Option „Skip User Account Control warning“ (Warnung der Benutzerkontensteuerung überspringen). Ein Speichern ist nicht nötig – die Änderung wird sofort wirksam.