Windows-Updates manuell installieren

Windows-Updates manuell installieren

Normalerweise halten sich Windows 10-Geräte automatisch auf dem neuesten Stand. Dazu wird der Computer bei Bedarf sogar von selbst neu gestartet, wenn die Installation von Aktualisierungen dies erfordert. Wer mehr Kontrolle über die Einrichtung von Patches haben möchte, kann sie auch manuell einspielen lassen.

Um die Installation von Updates manuell zu konfigurieren, genügt ein Klick auf Start, Einstellungen, Update und Sicherheit, Windows Update. Hier lässt sich auf die erweiterten Einstellungen zugreifen.

Dort kann der Nutzer konfigurieren, ob das System Patches automatisch installieren oder ob die Installation manuell vorgenommen werden soll. Werden Updates ausgesetzt, bedeutet dies, dass für einen bestimmten Zeitraum keine Aktualisierungen von Microsoft eingespielt werden. Für bessere Sicherheit ist das System automatisch ab Werk so konfiguriert, dass Aktualisierungen für Windows und wichtige System-Programme selbsttätig installiert werden.

Firefox-Tweaks schneller anwenden

Firefox-Tweaks schneller anwenden

Viele geheime Einstellungen für den Firefox-Browser basieren darauf, versteckte Schalter in der internen Konfiguration anzupassen. Wer das manuell macht, braucht zu lange. Mit einem trick lassen sich Tuning-Optionen für Firefox schneller umsetzen – etwa dann, wenn man sie von einer Website kopiert.

  1. Dazu als Erstes sichergehen, dass Mozilla Firefox nicht läuft.
  2. Jetzt ein neues Explorer-Fenster öffnen.
  3. Darin folgenden Ordner-Pfad eintippen:
    %appdata%\Mozilla\Firefox\Profiles
  4. Nach einem Druck auf [Enter] den Ordner öffnen, dessen Name mit .default endet.
  5. Darin befindet sich eine Datei namens prefs.js.
  6. Sie lässt sich in einem Text-Editor öffnen und direkt bearbeiten.

Windows Server 2016: Neue Features hinzufügen

Windows Server 2016: Neue Features hinzufügen

Ähnlich wie Windows 10 ist auch Windows Server 2016 modular aufgebaut. Das bedeutet, dass Administratoren je nach Bedarf neue Features hinzufügen können. Diese werden über den Server-Manager installiert.

Und neue Funktionen zu einer Installation von Windows Server 2016 hinzuzufügen, führt folgenden Schritte aus: zunächst den Server-Manager auf. Dies erfolgt beispielsweise über das Start-Menü, indem auf der rechten Seite auf die Kachel des Server-Managers geklickt wird.

Sobald das Fenster des Server-Managers sichtbar ist, folgt ein Klick oben rechts auf Verwalten, Rollen und Features hinzufügen. Danach die einleitenden Worte des Assistenten überspringen und den Server auswählen, zu dem die Funktionen hinzugefügt werden sollen. Anschließend erscheint eine umfangreiche Liste möglicher Funktionen, die sich über diesen Assistenten einrichten lassen. Hier einfach die gewünschten Haken setzen und anschließend durch Klick auf Weiter bestätigen.

Hinweis: Zur Einrichtung einiger Funktionen in Windows Server 2016 ist ein Neustart des Systems erforderlich.

windows-server-2016-rollen-installieren

Standar-Größe für das Speichern-Fenster in Windows einstellen

Standar-Größe für das Speichern-Fenster in Windows einstellen

Beim Speichern einer Datei auf der Festplatte zeigt jedes Programm ein Speichern-Fenster an. Wie groß dieses Fenster sein soll, kann man wohl einstellen – beim nächsten Öffnen ist die Größe aber wieder zurückgesetzt. Es sei denn, man speichert die Größe.

Dieser Trick funktioniert mit Windows 7 und neuer. Um die Standardgröße des Speichern-Dialogs festzulegen, wird zunächst eine neue Datei angelegt und diese dann gespeichert. Sobald das Speichern-Fenster erscheint, zieht man es auf die Größe, die es zukünftig haben soll.

Jetzt auf der Tastatur die [Strg]-Taste gedrückt halten und dann oben rechts auf das Schließen-Kreuz klicken. Das war’s auch schon: Beim nächsten Speichern einer Datei erscheint der Dialog in der eingestellten Größe. Allerdings muss man die Größe für jede App separat einstellen.

speichern-unter

Geheimes Firefox-Einstellungs-Menü aufrufen

Geheimes Firefox-Einstellungs-Menü aufrufen

Firefox gehört zu den Browsern, die man am besten auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen kann. Dazu dient eine Vielzahl von Einstellungen. In Firefox 31 gibt’s jetzt ein neues geheimes Einstellungs-Menü.

In künftigen Versionen des Mozilla-Browsers soll das neue Einstellungs-Menü den bisherigen Dialog ersetzen. Werfen Sie jetzt schon einen Blick in den noch versteckten Konfigurator. Und das geht in Firefox 31 und neuer so:

  1. Starten Sie als Erstes den Browser, zum Beispiel über eine angeheftete Kachel auf der Windows-8.1-Startseite.
  2. Jetzt klicken Sie in die Adressleiste, und geben folgende Adresse ein:
    about:preferences
  3. Bestätigen Sie, indem Sie auf die [Eingabetaste] drücken.

Das Design des neuen Firefox-Einstellungs-Menüs erinnert Sie an die Struktur von Chrome und Opera? Das kommt nicht von ungefähr, denn die Entwickler haben sich dort inspirieren lassen.

firefox-31-about-preferences

Firefox: Das Standard-eMail-Programm ändern

Beim Klick auf einen E-Mail-Link, startet Firefox automatisch das E-Mail-Programm. Sind mehrere Mail-Clients installiert, kann im Konfigurationsmenü festgelegt werden, welches Programm beim Klick auf mailto-Links geöffnet wird.

Um den E-Mail-Client für E-Mail-Links zu ändern, im Firefox-Browser den Menübefehl „Extras | Einstellungen“ aufrufen und zu „Anwendungen“ wechseln. Dann rechts neben „mailto“ auf das Listenfeld klicken und den gewünschten E-Mail-Client auswählen. In der Liste sind alle derzeit installierten Mailprogramme aufgeführt. Sollte der gewünschte Mail-Client fehlen, auf „Andere Anwendung“ klicken und über „Durchsuchen“ die passende Programmdatei auswählen. Mit OK alle Änderungen bestätigen und Firefox neu starten.

Die E-Mail-Flut von eBay eindämmen

Wer sich beim Online-Auktionshaus eBay (https://www.ebay.de) neu anmeldet, muss sich auf eine wahre E-Mail-Flut gefasst machen. Fast alle Aktionen werden per E-Mail bestätigt, sei es das Einstellen neuer Artikel, die Gebotsabgabe oder wenn beobachtete Artikel enden. Um nicht bei jeder Kleinigkeit gleich eine neue eBay-Mail zu erhalten, lässt sich genau festlegen, wann und wie oft die Infos verschickt werden.

Um für jede eBay-Aktion die Benachrichtigungen ein- oder auszuschalten, ins ebay-Konto einloggen und auf „Mein eBay“ und dann auf „Mitgliedskonto“ sowie „Benachrichtigungseinstellungen“ klicken. Auf der nächsten Seite sind die Benachrichtigungsoptionen in Kategorien eingeteilt. Um zum Beispiel die Mailflut nach dem Kauf einzudämmen, im Bereich „Kaufen“ auf „Anzeigen“ klicken und über die Listenfelder die gewünschten Aktionen festlegen. Ein Beispiel: Damit nicht nach jeder Gebotsabgabe eine Mail eintrudelt, im Feld „Gebot bestätig“ den Eintrag „Keine“ einstellen. Mit einem Klick auf „Speichern“ merkt sich eBay die neuen E-Mail-Wünsche.

Sony Ericsson Handys: Den Weißabgleich der Handykamera optimieren

Wer mit dem Handy fotografiert, ist von den Bildern oft enttäuscht. Bei ungünstigen Lichtverhältnissen in Räumen oder bei schlechtem Wetter weisen die Fotos oft einen unnatürlichen Farbstich auf. Schuld ist ein falscher Weißabgleich. Die Kamera muss bei jedem Bild ermitteln, welche „Lichtfarbe“ vorherrscht und daraus den richtigen „Weißpunkt“ für weiße oder graue Flächen finden. Meist klappt die automatische Erkennung sehr gut. Wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, sollte beim Fotografieren den Weißabgleich manuell vornehmen. Das ist bei Sony-Ericsson-Handys ganz einfach.

So geht’s: Auf die Foto-Taste drücken und im Menü die Befehle „Kamera“ und „Einstellungen“ aufrufen; bei einigen Modellen lautet der Befehl auch „Optionen“. Dann den Menüpunkt „Weißabgleich“ aktivieren und die richtige Einstellung für die Lichtverhältnisse auswählen, zum Beispiel „Tageslicht“, „Bewölkt“, „Leuchtstofflampe“ oder „Glühlampe“. Bei Innenaufnahmen im Wohnzimmer sorgt zum Beispiel die Einstellung „Glühlampe“ dafür, dass die Bilder keinen unnatürlichen Gelbstich aufweisen. Nicht vergessen: Ändern sich die Lichtverhältnisse und wird zum Beispiel wieder draußen fotografiert, muss der Weißabgleich neu eingestellt werden. Wem das zu umständlich ist, sollte bei der Automatik bleiben, die meist – aber nicht immer – für einen passenden Weißabgleich sorgt.