Für deutsche Internetbenutzer kann Youtube ganz schön frustrierend sein: „Dieses Video ist in Ihrem Land nicht verfügbar „, heißt es bei uns sehr oft – und der Bildschirm bleibt schwarz. Seit Jahren liegen Google als Eigentümer von Youtube und die Gema als Verwertungsgesellschaft der Musikbranche im Clinch. Sie können sich partout nicht einigen, wie viel pro abgespielten Song im Netz zu zahlen ist.
Google verzahnt Google Plus und seinen Suchdienst immer mehr. Jetzt erscheinen in den Suchtreffern von Google auch Profilbilder und Namen, wenn entsprechende Google Plus Konten vorliegen und die Inhalte entsprechend verknüpft sind. Das soll mehr User dazu motivieren, bei Google Plus ein Konto einzurichten.
In der neuen Ausgabe von „Update, die Woche im Web“: Facebook kauft Instagram, will also verstärkt in unsere Smartphones. Andere Foto-Apps wie Hipstamatic bieten auch schicke Foto-Effekte. Erstmals hat ein Trojaner gezielt Macs im Visier: Über 700.000 Mac-Rechner durch Flashback infiziert. Und, last not least – ein Fundstück: Das Google Art Project bietet virtuelle Museumsbesuche rund um die Uhr.
Der Postdienst Google Mail ist weit verbreitet, nicht zuletzt weil Sie von überall aus darauf zugreifen können. Das iPhone kann Gmail-Postfächer lesen, und Android-Smartphones verstehen sich sowieso darauf. Doch auch zuhause müssen Sie nicht die Web-Version von Google Mail nutzen. Sie verwenden das E-Mail-Programm Outlook aus dem Microsoft-Office-Paket? So richten Sie Outlook 2010 zum Zugriff auf Google Mail ein.
Google+, das soziale Netzwerk des erfolgsverwöhnten Internetriesen, hat mittlerweile über einhundert Millionen Mitglieder. Eine stolze Zahl. Diese Woche hat Google+ ein neues Layout verpasst bekommen: Der „Hangout“ genannte Chatbereich ist prominenter platziert als bislang, das Layout wirkt insgesamt sehr luftig. Zu luftig, finden viele. Vor allem auf großen Displays bleibt viel Platz auf dem Bildschirm komplett ungenutzt.
Sind Sie im weltweiten Netz schon einmal auf eine interessante Website gestoßen, haben aber die Sprache nicht verstanden – oder einzelne Wörter waren Ihnen fremd? Viele Websites, gerade auch von kostenlosen Hilfs-Programmen, sind nur auf Englisch verfügbar. Um dennoch eine Idee vom Text der Seite zu bekommen, sind Online-Übersetzer gut geeignet.
Google baut also eine schicke Datenbrille. Eine Brille, die man einfach auf die Nase setzt – und schon werden einem Informationen aus dem Netz ins Gesichtsfeld projiziert. Schon wenige Stunden nach Bekanntwerden gab es die ersten gut gemachten Parodien.
Wir alle kennen also Google, die Suchmaschine. Aber wie hätte die in den 80er Jahren ausgesehen, als wir noch mit Akkustikkoppler und später Modem im Netz unterwegs waren? Der ein oder andere kann sich vielleicht sogar erinnern: Die Zeichen krochen nur so über den Bildschirm, begleitet von lauten Piepgeräuschen… Hätte es damals schon Google gegeben – so hätte es ausgesehen.