Wer schon mal einem kleinen Kind ein iPhone, einen iPod oder ein iPad in die Hand gedrückt hat, wird sich wundern, wie schnell die damit klarkommen – auch ohne irgend eine Erklärung. Blitzschnell haben sie begriffen, dass man Fotos per Wischbewebung wechseln und durchstöbern kann, dass der kleien Pfeil nur angetippt werden muss und dann ein Film erscheint – und dass sich Fotos mit einer Fingerbewegung verkleinern und vergrößern lassen.
Eine der schönsten und herausragendsten Neuerungen im iPhone 4S ist zweifellos Siri, die Spracherkennung. Wer mit seinem Handy sprechen will, der kann das – und mit etwas Glück versteht das Apple-Phone einen und führt die Anweisungen aus. In den Werbespots klappt das immer tadellos – in der Parodie von College Humor auch.
Wer sich ein iPhone zulegt, der weiß: Ein günstiger Spaß wird das nicht. Richtig kostspielig wird es aber, wenn man sich Zubehör zulegt. Ich wollte zum Beispiel unbedingt (wieder) eine Schutzhülle, einen Case, einen Bumper für mein neues iPhone 4S haben. Das Luxus-Handy muss schließlich geschützt werden.
Oft werden mehrere iOS-Geräte mit demselben iTunes-Konto verwendet, etwa ein iPhone und ein iPod touch. Vorteil: Einmal gekaufte Apps lassen sich auf allen Geräten installieren. Die Verteilung lässt sich sogar steuern. Wer zum Beispiel auf dem eigenen iPhone mitbekommen möchte, was der Sohn auf dem iPod touch installiert, kann die Software-Installation gezielt steuern und überprüfen.
Gestern Abend hat Apple den Vorhang gelüftet: Es wird kein iPhone 5 geben, sondern stattdessen nur ein iPhone 4S. Genau das hatten einige Blogger schon vorausgesagt, zumindest dass es auch ein 4S geben gibt. Auch viele technische Details, etwa die Kamera oder Spracheingabe betreffend, wurden von Bloggern korrekt vorhergesagt.
Apple wird vorerst kein iPhone 5 anbieten, stattdessen hat Apple ein iPhone 4S aus der Taufe gehoben. Ein schnellerer Prozessor und eine bessere Fotokamera waren erwartet worden. Wirklich neu ist eigentlich nur Siri, die Spracherkennung, die durchaus interessante Ansätze hat.
Das iPhone ist eine einzigartige Erfolgsstory. Apple verkauft das Luxus-Handy in unglaublichen Stückzahlen. Dank unglaublicher Margen bringt das teure Handy dem kalifornischen Unternehmen satte Gewinne. Allerdings gibt es auch Kritik am iPhone, vor allem an der Herstellung des vor allem in Asien gefertigten Smartphones. Niedrige Löhne, lange Arbeitszeiten, schlechte Arbeitsbedingungen, giftiger, unzureichend entsorgter Elektromüll – die Liste der Vorwürfe ist lang.
Personalisierte Werbung ist in. Sobald zum Beispiel bei einer kostenlosen App Werbung (iAds) eingeblendet wird, passt die Reklame fast immer zum eigenen Nutzerprofil oder Standort. Wie macht Apple das? Mithilfe der Positionsdaten, die in der Standardeinstellung von jedem iPhone gespeichert und dann für personalisierte Werbung ausgewertet werden. Wer das nicht möchte, kann die Personalisierung abschalten.