Was nützen die neuesten Sicherheitsupdates und Patches für Windows, wenn die wirklich gefährlichen Sicherheitslücken in den Programmen stecken. Der Sicherheitsexperte F-Secure schätzt, dass 90 Prozent der Lücken durch veraltete oder ungepatchte Software entstehen. Ob gefährliche Programmoldies auf dem eigenen Rechner schlummern, verrät ein kostenloser Onlinecheck.
Online-Bezahlsysteme wie PayPal haben bei kritischen Verbrauchern einen schlechten Ruf. Im Vergleich zum klassischen Onlinebanking mit sicherem PIN/TAN-Verfahren reichten bei PayPal bislang Benutzername und Kennwort, um Geldgeschäfte zu tätigen. Wer mehr Sicherheit möchte, kann sein PayPal-Konto jetzt auch mit einer TAN-Funktion erweitern.
Wer per E-Mail oder von Freunden vermeintliche Geheimtipps für neue Internetseiten erhält, sollte vorsichtig sein. Wer weiß, ob hinter der URL nicht eine Hackersite steckt, die Daten ausspionieren oder Schadsoftware auf den Rechner installieren möchte. Um kein Risiko einzugehen, lassen sich verdächtige Internetadressen vorab prüfen.
Überholte Gerätetreiber können eine Menge Ärger verursachen. Ein praktisches Gratisprogramm hilft, sie auf dem neuesten Stand zu halten: Die Software untersicht erst das System, sucht dann nach Treibern und ermittelt, ob es aktualisierte Versionen gibt. Praktisch.
Beim Installieren von Updates und Programmen legt Windows Vista automatisch Sicherheitskopien wichtiger Systemdateien an. Im sogenannten Wiederherstellungspunkt wird der Zustand des Systems vor der Installation gesichert. Läuft beim Installieren etwas schief, lässt sich Windows auf Knopfdruck wieder in den Ursprungszustand versetzen. Dabei werden immer alle kopierten Dateien zurückgespielt. Das Wiederherstellen einzelner Dateien aus den Wiederherstellungspunkten ist mit Bordmitteln leider nicht möglich. Mit einem Gratisprogramm klappts trotzdem.
Mit der Fotogalerie von Windows Vista lassen sich ohne teure Zusatzsoftware kleinere Korrekturen an Digitalfotos vornehmen. Passieren kann dabei nichts. Denn das Original wird zwar wird bei jeder Korrektur überschrieben, die Fotogalerie legt aber Sicherheitskopien der ursprünglichen Versionen an. Mit einem Klick auf „Wiederherstellen“ lassen sich die Bearbeitungsschritte rückgängig machen. Nachteil der Komfortfunktion: Die Backups verbrauchen eine Menge Speicherplatz auf der Platte.
Conficker macht die Runde: Fachleute befürchten, dass beseits über 50 Millionen Rechner infiziert sein könnten. Was der Wurm konkret anstellen wird, steht noch nicht fest: Der eigentliche Schadcode wird über eine Backdoor nachgeladen.
Den Inhalt einer Zelle zu löschen, ist bei OpenOffice Calc nicht so einfach. Bei Betätigen der [Entf]-Taste wird nicht gleich der Inhalt der aktiven Zelle gelöscht, sondern zuerst ein Dialogfenster eingeblendet. OpenOffice Calc möchte erst mal wissen, was gelöscht werden soll: Text, Zahlen, Formeln oder einfach alles? Mit einem Trick geht’s auch ohne lästiges Rückfragefenster.