Wer in öffentlichen WLANs unterwegs ist, sollte zur eigenen Sicherheit immer einen Tunnel benutzen. Kann man sich über SSH mit einem Server verbinden, lässt sich diese Verbindung auch als SOCKS-Proxy nutzen. So kann niemand mehr mitlesen.
Mit BitLocker können Windows-Nutzer die gesamte Festplatte mit wenigen Klicks verschlüsseln. Das System unterstützt dabei aber mehr Wege zum Entsperren, als über die grafische Oberfläche zugänglich sind. Alle angebotenen Optionen stehen in der Befehlszeile bereit.
Über das FileVault-System lässt sich die Festplatte von Macs verschlüsseln. Bleibt das Gerät allerdings eingeschaltet, während der Besitzer nicht da ist, sind die Daten abgreifbar – denn der Schlüssel steht im RAM. Mehr Sicherheit gibt’s mit dem Diebstahl-Schutz für Macs.
Am 7. Februar 2017 ist Safer Internet Day: Wer im Internet unterwegs ist, will, dass die eigenen Daten geschützt und die Privatsphäre gewahrt bleibt. Verschlüsselung spielt da eine wichtige Rolle. Mit einem nützlichen Add-On lässt sich das Surfen im Web besser absichern.
Wer im Internet nicht von anderen beobachtet werden will, sollte auf verschlüsselte Verbindungen achten. Möglich wird das zum Beispiel mit HTTPS Everywhere – doch die praktische Browser-Erweiterung gibt’s leider nicht für Safari.
Wenn Daten auf Festplatten besonders geschützt sein sollen, bietet sich bei Windows die Nutzung von BitLocker an. Damit keine Daten gestohlen werden, lässt sich in Windows 10 die Speicherung von geschützten Dateien auf USB-Sticks verhindern.
Wer seinen PC nicht verschlüsselt haben will, sollte unbedingt auf angebliche Bewerbungs-eMails achten. Angehängt ist eine Excel-Datei mit einem Makro, das alle Dateien sperrt – und erst nach Zahlung von rund 1.000 Dollar wieder freigibt.
Braucht man auf dem internen Speicher mehr Platz, lassen sich Daten wie bei Windows auch unter macOS auf einer externen Festplatte oder einem USB-Stick speichern. Damit die Daten dort vor unbefugtem Zugriff geschützt sind, können sie bei Bedarf auch verschlüsselt werden.