Farben steuern in GIMP

Farben steuern in GIMP

In den meisten Programmen zum Bearbeiten von Bildern lassen sich zwei getrennte Farben als Vorder- und Hintergrund einstellen. Das spielt auch die kostenlose Bildbearbeitung GIMP keine Ausnahme. Zum Steuern der eingestellten Farben in GIMP gibt es einige Tricks.

Welche Farbe momentan als Vorder- und Hintergrund festgelegt ist, lässt sich auf den ersten Blick erkennen: Einfach einen Blick in die untere linke Ecke werfen. Das größere Feld zeigt dabei die Vordergrund-Farbe an, das teilweise verdeckt hintere Feld weist auf die eingestellte Hintergrund-Farbe hin.

Zum Ändern des hier eingestellten Farben-Paars genügt ein Klick auf die Vorder- oder Hintergrund-Farbe. Anschließend erscheint ein Dialogfeld, über das die gewünschte neue Farbe eingestellt oder ausgewählt werden kann. Dabei hat der Nutzer verschiedene Optionen, unter anderem auch eine Palette kürzlich verwendeter Farben.

Neben den Farbfeldern stehen dem Nutzer übrigens noch zwei weitere Schnell-Funktionen zur Verfügung: Über den Schwarz-Weiß-Button lassen sich beide Farben gleichzeitig wieder auf Schwarz und Weiß zurücksetzen. Und mit den Pfeilen können Vorder- und Hintergrund-Farbe im Nu miteinander vertauscht werden.

Download-Limit für Updates

Download-Limit für Updates

Die kumulativen Windows-10-Updates können recht groß sein, und die halbjährlichen Feature-Updates, wie das letzte Update vom April 2018, sind oft Gigabytes groß. Wenn Sie eine Verbindung mit niedriger Bandbreite mit mehreren angeschlossenen Geräten haben, sollten Sie die für Windows-Updates verwendete Bandbreite begrenzen. Zum Glück lässt sich die Bandbreite der Updates einstellen. Diese hilfreiche Funktion ist jedoch tief in den Einstellungen vergraben.

Um ein Download-Limit für Windows Updates festzulegen, klickt man auf Start, Einstellungen, Update und Sicherheit. Hier dann zu Windows Update, Erweiterte Optionen wechseln – diese beiden Klicks sind im neuesten Windows-10-Update nicht mehr nötig.

Nun die Rubrik Übermittlungs-Optimierung aufrufen und dort auf den Link Erweiterte Optionen klicken. Hier finden sich vier Regler: Jeweils für Downloads und Uploads, und dann noch unterteilt im Vordergrund- und Hintergrund-Updates. Bei den Uploads lässt sich auch ein monatliches Limit festlegen, sodass keine Mehrkosten entstehen.

Übertragungen im Vorder- und Hintergrund

Dabei handelt es sich bei Vordergrund-Updates um Aktualisierungen, die aufgrund eines Klicks auf den Button Nach Updates suchen übertragen werden. Hintergrund-Updates lädt das System hingegen selbsttätig herunter – da diese unbemerkt vom Anwender ablaufen, lässt sich für solche Downloads die maximale Geschwindigkeit separat festlegen.

Das Download-Limit für Updates ist besonders praktisch für Menschen in ländlichen Gebieten, die eine langsame oder begrenzte Internet-Verbindung haben und bei denen im Haushalt mehrere angeschlossene Geräte vorhanden sind. Zum Beispiel stört ein Windows-Update, das die gesamte Bandbreite in Anspruch nimmt, wenn man gleichzeitig versucht, einen Film auf Netflix anzusehen, und das Kind nebenan online spielt.

Mac: App-Fenster zu Tabs machen

Mac: App-Fenster zu Tabs machen

Tabs lassen sich grundsätzlich leichter verwalten als separate Fenster. Bestes Beispiel dafür ist der Browser. Ab macOS Sierra unterstützen auch viele System-Apps Tabs. Sind zum Beispiel mehrere Fenster von TextEdit oder der Vorschau geöffnet, lassen sie sich mit wenigen Klicks in ein einzelnes Fenster mit mehreren Tabs zusammenführen.

Über die Tastatur ist das Feature bislang nicht zu erreichen, nur über das Menü:

  1. Wir starten mit mehreren Fenstern des gleichen Programms, im Beispiel ist die Vorschau-App zu sehen.
  2. Jetzt eines dieser Fenster in den Vordergrund holen, sodass oben am Bildschirm das Menü erscheint.
  3. Dort folgen Klicks auf Fenster, Alle Fenster zusammenführen.

Schon werden alle offenen Dokumente als Tabs in ein einzelnes Fenster verstaut.

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Mini-Player von iTunes immer im Vordergrund anzeigen

Mini-Player von iTunes immer im Vordergrund anzeigen

Wenn das Fenster des Medien-Programms iTunes zu groß ist, kann man auf Wunsch auch den Mini-Player aktivieren. Das Problem: Arbeitet man in einem anderen Programm, verschwindet der Mini-Player aus der Sicht. Es sei denn, man lässt ihn immer im Vordergrund anzeigen.

Dafür gibt es eine Option in den iTunes-Optionen. Hier die nötigen Schritte:

  1. Zunächst wird iTunes gestartet, etwa über das Launch-Pad oder die Spotlight-Suche am Mac.
  2. Jetzt oben in der Menü-Leiste auf iTunes, Einstellungen … klicken.
  3. Nun zum Tab Erweitert wechseln.
  4. Hier die Option MiniPlayer immer im Vordergrund halten aktivieren.

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Parallels Desktop: Virtuelle Maschinen immer im Blick

Parallels Desktop: Virtuelle Maschinen immer im Blick

Mac-Nutzer können über virtuelle Maschinen auch andere Systeme nutzen, zum Beispiel Windows. Wer auf eine länger dauernde Aktion, etwa Windows-Updates, warten muss, kann die Zeit solange woanders nutzen – und das Fenster des virtuellen PCs derweil im Blick behalten.

Dazu lässt sich die virtuelle Maschine in den sogenannten Modality-Modus schalten. Das Fenster des virtuellen PCs wird dabei verkleinert dargestellt und bleibt immer im Vordergrund, auch wenn gerade in einem anderen Programm gearbeitet wird.

Der Modality-Modus wird gestartet, indem man das Fenster der virtuellen Maschine als Erstes anklickt. Dann oben im Menü auf Darstellung, In Modality-Modus wechseln klicken.

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Windows 8.1: Fenster immer im Vorder-Grund anzeigen

Windows 8.1: Fenster immer im Vorder-Grund anzeigen

Will man die Infos eines bestimmten Programms immer im Blick haben, muss das Fenster ständig im Vordergrund, also oben, angezeigt werden. So kann es nicht durch andere Fenster verdeckt werden. Mit PinMe ist genau das möglich.

PinMe ist ein kostenloses und ohne Installation lauffähiges Tool, um Fenster immer oben anzuheften. Das Programm arbeitet mit Windows 7, 8.1 und 10. Wer PinMe bei jedem Windows-Start ausführen will, speichert die Datei einfach im Autostart-Ordner.

Nach dem Start wartet das Symbol von PinMe im Windows-Infobereich auf seinen Einsatz. Um ein bestimmtes Fenster immer im Vordergrund anzuzeigen, klickt man auf dieses Pin-Icon und wählt dann das gewünschte Fenster aus. Man kann übrigens auch mehrere Fenster auf einmal zuoberst anzeigen.

Extra-Tipp: Mit PinMe lässt sich zudem auch die Transparenz von Programmfenstern verändern.

pinme

Programm-Fenster immer im Vorder-Grund anzeigen

Programm-Fenster immer im Vorder-Grund anzeigen

Einige Apps haben die Option, ihr Programmfenster immer über allen anderen Fenstern anzuzeigen. Leider hat oft genau die App diese Funktion nicht, bei der man sie bräuchte. Mit einem Gratis-Hilfsprogramm lässt sich dies ändern.

Mit PinMe, einer portablen App, können beliebige Programmfenster oder Ordner über allen anderen angezeigt werden. PinMe arbeitet in Windows 7 und 8. Nach dem Start des Werkzeugs (der zuweilen etwas lahm vonstatten geht) findet man ein neues Symbol im Infobereich der Taskleiste.

Per Rechtsklick darauf wird eine Liste aller momentan geöffneten Fenster angezeigt. Hier einfach das Fenster anklicken, das immer im Vordergrund dargestellt werden soll. Um ein Fenster später wieder normal anzuzeigen (nicht mehr anzuheften), wiederholt man einfach das Anklicken im Kontextmenü von PinMe. Angepinnte Fenster haben ein Vorhängeschloss-Icon im PinMe-Menü.

Gratis-Download: PinMe, Fenster im Vordergrund anheften

pinme

Beim Arbeiten Hintergrundprozesse überwachen

Beim Arbeiten Hintergrundprozesse überwachen

Wer ungestört in einem PC-Programm arbeiten will, zum Beispiel in Word oder Excel, der maximiert das Fenster zur vollen Bildschirmgröße. Läuft parallel im Hintergrund ein Vorgang, sieht man aber nicht mehr, wann er fertig ist. Mit einem Trick behalten Sie solche Vorgänge trotzdem im Blick.

Nutzen Sie dazu den verfügbaren Platz auf Ihrem Monitor gut aus. Müssen Sie etwa ein Auge auf einen Fortschrittsbalken oder eine Log-Anzeige werfen, schieben Sie das zugehörige Fenster so, dass der interessante Bereich genau über der Windows-Taskleiste angezeigt wird.

Anschließend maximieren Sie das Vordergrund-Fenster nicht, sondern vergrößern es manuell so, dass es fast den ganzen Bildschirm ausfüllt. Die Fensterkanten lassen sich bei gedrückter Maustaste ziehen. Nur unten, über der Taskleiste, lassen Sie einen Spalt. So sehen Sie weiterhin den Status des zweiten, hinteren Fensters, und können dennoch ungestört arbeiten.

maximiertes-fenster-hintergrundprozess-beobachten