In den 60er Jahren hat ein US-Professor aus Spaß den ersten Chatbot namens Eliza entwickelt

Von Eliza bis Siri: Wie ein Experiment von Prof. Weizenbaum die Entwicklung der KI vorantrieb

Nicht ChatGPT war der erste Chatbot, der die Menschen fasziniert hat, sondern ein Programm namens Eliza: Ein extrem simpel gestricktes Program, weit davon entfernt, KI zu sein. Entwickelt von einem in die USA emigrierten deutschen Professor.

Wenn wir an Chatbots denken, kommen vielen wahrscheinlich Siri oder Alexa in den Sinn.

Aber wusstest Du, dass der erste Chatbot seiner Art namens Eliza schon 1966 programmiert wurde? Prof. Joseph Weizenbaum, ein Computerwissenschaftler mit deutschen Wurzeln, hat Eliza damals als Experiment entwickelt. Weizenbaum wollte zeigen, wie leicht Menschen dazu neigen, mit einem Computer zu interagieren, der sich wie ein menschlicher Psychotherapeut verhält.

Diese bahnbrechende Arbeit hat die Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) enorm vorangetrieben und beeinflusst noch heute unser Verständnis davon, wie wir mit Computern interagieren.

Eliza hat versucht, einen Psychotherapeuten nachzuahmen
Eliza hat versucht, einen Psychotherapeuten nachzuahmen

Einleitung: Wie ein Experiment von Prof. Weizenbaum die Entwicklung der KI vorantrieb.

Stell dir vor, du chattest mit einem Programm – und es antwortet auf deine Fragen wie ein echter Mensch. Die Idee war, dass Eliza die Rolle eines Psychotherapeuten übernehmen sollte und so Menschen helfen könnte, ihre Probleme zu besprechen.

Doch was als Experiment begann, hatte weitreichende Auswirkungen auf die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI). Denn das Besondere an Eliza war nicht nur ihre Fähigkeit, menschenähnlich zu kommunizieren, sondern auch ihr Programmieransatz: Statt einer starren Befehlskette – wie damals übliche – konnte sie natürliche Sprache verstehen und darauf reagieren – eine revolutionäre Technologie für die damalige Zeit.

Heute sind Chatbots und virtuelle Assistenten aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und Eliza gilt als Wegbereiterin dieser Entwicklung. Prof. Weizenbaums Experiment hat somit maßgeblich dazu beigetragen, dass Computer immer menschenähnlicher agieren und wir von ihren Diensten profitieren können.

Die Anfänge der Künstlichen Intelligenz (KI)

Als Joseph Weizenbaum in den 1960er Jahren Eliza entwickelte, ahnte er wohl nicht, welchen Einfluss dieses Programm auf die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz haben würde.

Obwohl Eliza heute im Vergleich zu modernen Chatbots sehr einfach erscheint, war die Anwendung damals bahnbrechend und faszinierte viele Menschen. Das Programm nutzte dazu eine spezielle Methode namens „Pattern Matching“, um auf die Eingaben der Menschen zu reagieren. In Anbetracht der technischen Möglichkeiten damals die einzig sich bietende Möglichkeit, die Herausforderung zu meistern.

Obwohl es nur vergleichsweise wenige Regeln gab, konnte Eliza dennoch den Eindruck vermitteln, dass die User mit einem echten Menschen interagierten. Die Arbeit von Weizenbaum legte damit eindeutig den Grundstein für die Entwicklung von virtuellen Assistenten wie Siri und anderen KI-Anwendungen heute.

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Eliza – Der erste Chatbot in der Geschichte

Das Programm nutzte eine Reihe von Spracherkennungstechnologien und hatte die Fähigkeit, auf menschliche Eingaben zu antworten.

Es zeigte den Menschen erstmals, dass Computer in der Lage sind, „sinnvolle“ Gespräche zu führen und sogar als virtuelle Psychotherapeuten eingesetzt werden könnten. Elizas Einfluss auf die KI-Forschung ist unbestreitbar und hat dazu beigetragen, dass diese Technologie bis heute weiterentwickelt wird.

Man kann Nachahmungen von Eliza noch immer im Netz finden
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Heute ist Eliza natürlich längst überholt und durch weitaus leistungsfähigere Chatbots abgelöst worden. Dennoch gilt es als Meilenstein in der Geschichte der künstlichen Intelligenz und hat maßgeblich zur Weiterentwicklung von Programmen beigetragen, die mit Menschen kommunizieren können.

Die Auswirkungen von Eliza auf die Forschung und Entwicklung der KI

Heute sind virtuelle Assistenten wie Siri ein wichtiger Bestandteil unseres täglichen Lebens geworden.

Sie haben ihre Wurzeln in Elizas erstem Chatbot-Programm und zeigen, wie weit die Technologie seit den Anfängen der KI-Forschung fortgeschritten ist. Dank des Pioniergeistes von Menschen wie Joseph Weizenbaum hat sich die KI-Forschung kontinuierlich weiterentwickelt und wird auch in Zukunft neue Entwicklungen hervorbringen.

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Siri – Vom Sprachassistenten zum persönlichen Assistenten

Siri ist heute jedem bekannt, der ein iPhone besitzt. Aber wusstest du, dass Siri ihren Ursprung in der KI-Forschung hat? Siri wurde von Apple im Jahr 2011 auf den Markt gebracht und war einer der ersten virtuellen Assistenten, die nicht nur Sprachbefehle erkannten, sondern auch als persönlicher Assistent fungierten.

Siri kann als direkte Weiterentwicklung von Eliza betrachtet werden und zeigt eindrucksvoll, wie weit die Technologie seit dem ersten Chatbot-Programm fortgeschritten ist. Heute können virtuelle Assistenten wie Siri nicht nur einfache Aufgaben ausführen, sondern auch komplexe Befehle verstehen und individuelle Anpassungen vornehmen. Die Entwicklung von KI hat somit einen großen Schritt nach vorne gemacht – alles begann jedoch mit einem Experiment namens Eliza.

Die Weiterentwicklung von Siri und anderen virtuellen Assistenten

Die Weiterentwicklung von Siri und anderen virtuellen Assistenten ist ein spannendes Thema, das uns in Zukunft noch öfter beschäftigen wird. Siri hat seit seiner Einführung im Jahr 2011 einen enormen Fortschritt gemacht und ist zu einem unverzichtbaren Bestandteil des iPhones geworden.

Aber nicht nur Siri hat sich weiterentwickelt, auch andere virtuelle Assistenten wie Amazons Alexa oder Google Assistant haben sich enorm entwickelt. Die Technologie dahinter wird immer intelligenter und kann mittlerweile eine Vielzahl von menschlichen Anfragen verstehen und beantworten. Das alles wäre jedoch ohne die Grundlagenarbeit von Pionieren wie Joseph Weizenbaum nicht möglich gewesen.

0Wir können gespannt sein auf die zukünftige Entwicklung der Künstlichen Intelligenz und welche neuen Möglichkeiten uns dadurch eröffnet werden.

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Das Experiment mit Eliza hat somit die Grundlage für die heutige Entwicklung von virtuellen Assistenten gelegt und gezeigt, dass es möglich ist, Computer dazu zu bringen, wie Menschen zu kommunizieren – wenn auch noch längst nicht perfekt.

 

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