Computerwürmer wie Sasser oder Phatbot bewegen Computerbenutzer mitunter, noch mal über die Sicherheitsvorkehrungen am eigenen Rechner nachzudenken. Das ist gut. Weniger gut ist, dass viele Computerbenutzer immer noch glauben, eine Firewall – oder besser: Desktop oder Personal Firewall – wäre ein guter Virenschutz oder Wurmwächter.

Eine Desktop Firewall dient dazu, unerwünschten oder unerlaubten Datenverkehr zwischen PC und Internet (in beide Richtungen) abzublocken. Einige Würmer lassen sich damit tatsächlich abblocken. Doch einen soliden Virenschutz ersetzen Desktop Firewalls nicht. Im Gegenteil: Weil Desktop Firewalls nur dann gut arbeiten, wenn sie optimal eingestellt sind, irritieren sie unerfahrene Benutzer eher und wiegen viele in trügerischer Sicherheit.

Viel wichtiger, als eine Desktop Firewall zu installieren, ist daher: a) Regelmäßig Betriebssystem und Anwendungsprogramme zu aktualisieren, um eventuelle Sicherheitslücken zu schließen sowie b) einen soliden Virenschutz zu installieren und den ebenfalls auf dem neuesten Stand zu halten. Das gilt für alle Betriebssystemwelten, aber insbesondere für Windows-Benutzer.