Schüler dürfen auf spickmich.de ihrer Lehrer benoten

Schüler dürfen auf spickmich.de ihrer Lehrer benoten

SpickmichIch kann es mir lebhaft vorstellen: Für viele Lehrer ist der Gedanke, von ihren Schülern benotet zu werden, sicher alles andere als angenehm. Um nicht zu sagen: Es stinkt ihnen enorm. Doch so ist das Leben. 😉 Moderne Plattformen wie spickmich.de verleihen der Sache natürlich ein besonderes Geschmäckle. Denn nun sind die Noten öffentlich, für (fast) jeden sichtbar. Früher haben Gerüchte und Geschichten kaum das Schulgebäude verlassen. Modern Times.

Eine Lehrerin hat allen Ernstes gegen ihre Benotung auf spickmich.de geklagt. Doch nun hat auch das Oberlandesgericht geurteilt: Alles Rechtens.  Schüler/innen dürfen ihre Lehrer benoten. Auch öffentlich. Das fällt unter das Recht der freien Meinungsäußerung. Das will ich aber auch meinen! Ich bin froh, endlich noch mal von einem vernünftigen, nachvollziehbaren Urteil zu lesen. Denn ansonsten werden ja gerade in der Onlinewelt immer mehr Rechte beschnitten, neue Pflichten formuliert und merkwürdige Vorschriften erlassen. Das Urteil in Sachen spickmich.de finde ich überaus begrüßenswert.

Das hat Signalwirkung für alle Bewertungsportale. Und davon gibt es schließlich nicht wenige im Web.

9 Kommentare zu „Schüler dürfen auf spickmich.de ihrer Lehrer benoten“

  1. Ich finde es total gemein Lehrer im Netz zu benoten . Erstens können Lehrer zu ihrer Benotung keine Stellung nehmen . Zweitens ist es nicht in Ordnung wenn ein Schüler eine schlechte Note gibt nur weil der Lehrer oder die Lehrerin ihn einmal ermahnt hat,oder eine Zusatzaufgabe gegeben hat . Drittens ändert sich so die Note um 0,5 % .Das ist nicht fair !!!

  2. mein lehrer herr jaentsch hat von meiner noten durchscnitt 1 note abgezogen. er hat das recht wahrseinlich nicht . 🙁

  3. wir unsere klasse haben vor ungefähr 2 wochen eine schulaufgabe gescgrieben.Bis heute haben wir sie immer noch nicht bekommen.

  4. wir haben erst eine ex geschrieben.
    die hätten wir schon längst in der 3.Klasse
    schreiben können.
    ich verstehe die Lerhrer nicht.
    manchmal sind sie so dumm.

  5. @L.H.
    Ist doch nichts Neues, dass sich nur die beschweren, die schlecht abschneiden.
    Jeder, der in der Öffentlichkeit steht, lebt mit solchen Bewertungen. Auch Lehrer, und das schon immer. Die Trommeln im Umfeld einer jeden Schule funktionieren überall einwandfrei. Warum also jetzt die ganze Aufregung? Ich kann es nicht verstehen.

  6. @Moppel: Wo liegt der Unterschied zwischen einer Lückenfüllenden „Lehrerbwertung“ in der Schülerzeitung und dem Bewertungsportal im Internet. Fakt ist doch auch das diese „Bewertung“ für Schüler/Azubis/ oder studenten durch Personalentscheider bereits in den entsprechenden Communities geschehen. Und wie gestern in einem Interview ausgestrahlt wurde:“Eigentlich beschweren sich doch nur die Lehrer, die schlecht bei der Sache wegkommen.“ … sprach ein Lehrer und grinste breit in die Kamera.

  7. Das Urteil finde ich super. Denn auf der Basis können weitere Bewertungsportale mit gutem Gewissen weiter existieren und weitere eingerichtet werden.
    Aktuell fällt mir als Neueinrichtung ein Schülerbewertungsportal ein. Der ganze Kram mit den so heiß diskutierten Kopfnoten hätte sich damit erledigt und jeder Arbeitgeber kann sich im Zusammenhang mit einer Bewerbung ein eigenes Bild über den zukünftigen Auszubildenden machen. Und das wird sicher authentischer sein als ein noch so schönes Abschlusszeugnis.

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