Die Abkürzung DVD steht für „Digitale Versatile Disk“ – frei übersetzt, eine vielseitig verwendbare Digital-Scheibe. Wer aber heute von DVD spricht, der meint in erster Linie die Wiedergabe von Filmen mithilfe der DVD-Technik.

Ein DVD-Laufwerk, das Sie für den PC kaufen, kann mit den Daten auf der Spielfilm-DVD allerdings gar nichts anfangen. Das Laufwerk kann die Daten lediglich von der Silberscheibe holen; dekomprimieren und damit zum Film mchen muss sie dann die Software. Und hier sieht der Windows „Media Player“ leider nicht sehr gut aus. Das Programm ist zwar im Prinzip für die DVD-Wiedergabe vorbereitet. Allerdings hat Microsoft dem Player keinen entsprechenden Dekomprimierer – einen so genannten „Codec“ – mit auf den Weg gegeben.

Sie können über die Internetseite von Microsoft gegen Gebühr ein entsprechendes Zusatzprogramm kaufen. Das ist allerdings gar nicht nötig, denn mit einem Trick lässt sich der „Media Player“ doch zur DVD-Wiedergabe überreden. Sie müssen nur einen anderen DVD-Software-Player installieren, der einen passenden Codec mitbringt.

Sobald dieser in Windows eingebunden ist, macht auch der Media Player davon Gebrauch – und lässt sich zur Wiedergabe der DVD-Filme bewegen … Im Internet finden Sie eine ganze Reihe von DVD-Player für Windows XP. Viele davon bringen auch den entsprechenden Codec mit.