Eine Personal Firewall soll dafür sorgen, dass unerlaubte Zugriffe von außen auf den PC und umgekehrt vom PC ins Internet unterdrückt werden. Leider blocken Personal Firewall mitunter auch erwünschten Datentransport ab. So verhindert die weit verbreitete Norton Personal Firewall zum Beispiel, dass Benutzer innerhalb des eigenen lokalen Netzwerks (LAN), etwa zu Hause im Familien-Netz, Daten austauschen können. Auch das gemeinsame Nutzen von Druckern ist meistens nicht möglich. Die Norton Personal Firewall liefert Warnhinweise, unterdrückt aber den eigentlich gewünschten und auch sinnvollen Datenaustausch.

Abhilfe schafft ein eingebauter Assistent, der allerdings ziemlich gut im Programm versteckt ist. Wenn es Probleme im Heimnetzwerk gibt, die Norton Personal Firewall starten und die Funktion “Firewall konfigurieren” auswählen. Anschließend das Register “Heimnetzwerk” und “Assistent” anklicken. Das Programm präsentiert nun eine Liste mit allen entdeckten Netzwerkadaptern, die zum eigenen Netzwerk gehören. Aktivieren Sie alle Adapter/Einträge, die sich untereinander “unterhalten” dürfen, also tatsächlich zum Heimnetzwerk gehören.

Außerdem sollten alle Adapter deaktiviert werden, die eine Verbindung zum Internet herstellen könnten, dies aber nicht sollten. Ein Klick auf “Weiter”, und die Einstellungen werden übernommen. Im Idealfall befindet sich auf jedem PC im Netzwerk eine Personal Firewall mit denselben Einstellungen.