Nach dem Einrichten des Service Pack 2 (SP2) versucht Windows XP, sich automatisch mit Aktualisierungen zu versorgen. Die Fenster-Software sucht auf den entsprechenden Servern von Microsoft nach Updates. Alle, die für den Betrieb relevant sind und der Sicherheit dienen, werden nach Herstellen einer Onlineverbindung automatisch geladen – und auf Wunsch auch ebenso automatisch installiert.

Wer die aktuellen Einstellungen diesbezüglich mal kontrollieren und ggf. auch auf die eigenen Bedürfnisse anpassen möchte, wählt in der Systemsteuerung die Funktion “Automatisches Update” aus. Hier lässt sich einstellen, ob Windows XP sich selbständig mit Updates versorgen soll, was empfohlen wird. Bei Bedarf kann auch festgelegt werden, an welchem Wochentag und um wie viel Uhr Windows XP nach Updates Ausschau hält. So lassen sich langsame Onlineverbindungen zu wichtigen Bürozeiten vermeiden.

Es ist auch möglich, Updates zwar automatisch zu laden – aber nur manuell zu installieren. So hat man als PC-Benutzer weiterhin die Kontrolle, welche Software auf dem eigenen PC installiert wird und welche nicht. Für erfahrene Benutzer ist das möglicherweise die bessere Option. Unerfahrene Benutzer sollten dem vollautomatischen Betrieb den Vorzug geben; so ist stets die jeweils beste Softwareversion von Windows XP und den zahlreichen Extraprogrammen installiert, die zum Betriebssystem dazu gehören.