Green PCDer mittlerweile überall sichtbare Klimawandel rüttelt auf. Viele Menschen machen sich ernsthaft Gedanken, wie sie Energie sparen können – auch am Computer. Gut so. Denn da Rechner keinen Auspuff haben, ist vielen gar nicht klar, dass auch PCs das Klima schädigen. Ein eingeschalteter PC verbraucht aber nunmal Strom, der – sofern er nicht “grün” produziert wurde, also aus Sonnen-, Wasser- oder Windkraft kommt -, das Klima belastet. Auch das Internet ist mittlerweile, global betrachtet, einer der ganz großen Energieverbraucher. Darum achten immer mehr Hersteller, Provider und User darauf, Energie zu sparen. Ein Trend, der mit “Green IT” umschrieben wird.

Auf der kommenden Cebit jedenfalls spielt Green IT eine große Rolle: Das Green IT Village will in Hannover zentraler Anlaufpunkt für alle sein, die sich über das Thema informieren wollen. Viele Unternehmen, die auf der Cebit sind, stellen das Thema Green IT in den Vordergrund. Gut so. Denn es wird Zeit, in punkto Stromverbrauch genügsame Geräte zu bauen. Zu Hause, am Arbeitsplatz – und in Rechenzentren. Weniger Energieverbrauch im Server bedeutet werniger Wärme, bedeutet wiederum weniger Strom für Klimaanlagen. Die Investitionen lohnen sich.

Außerdem kann man PCs so und so herstellen. Im PC sind viele Bauteile enthalten, die sich nur schwer oder gar nicht entsorgen lassen. Recycling ist aber möglich. Kostet aber. Einige Hersteller wie Siemens-Fujitsu achten mittlerweile auf so etwas. Darauf sollten alle achten, die einen PC kaufen. Also bitte nicht nur Preise vergleichen, sondern auch darauf achten, ob sich der Hersteller Gedanken um eine umweltfreundliche Produktion und Recycling macht. Und den Energiehunger der Geräte. Ich jedenfalls achte darauf – mittlerweile. 🙂