Speicherplatz ist ein wertvolles Gut. Deshalb werden größere Datenmengen gerne mit Hilfe so genannter Packprogramme zu übersichtlichen Paketen geschnürt. Beliebig viele Dateien, die in einer einzigen Datei zusammengefasst werden. Das ist zum einen praktisch. Zum anderen lässt sich so aber auch Speicherplatz sparen, da die enthaltenen Daten auch noch „geschrumpft“ werden, so dass sie so wenig Speicher wie möglich beanspruchen. Auf diese Weise lassen sich die Übertragungszeiten im Internet verkürzen.

Es gibt allerdings verschiedene Techniken, um die Daten zu schrumpfen. Am weitesten verbreitet ist zweifellos die Endung .ZIP. Auch .RAR gibt es, in der Mac-Welt .SIT. Manche Packprogramme beherrschen verschiedene Schrumpfstandards, können Datenpakete beliebig packen und entpacken. In der Linux-Welt gibt es darüber hinaus eine Methode, die Dateien mit der Endung .BZ2 zur Folge hat. Wer solche Dateien entpacken möchte, sollte das kostenlose Programm 7-Zip aus dem Netz laden. Die Software gibt es unter http://www.7-zip.org. Das praktische Programm beherrscht alle gängigen Standards für Datenpakete, etwa ZIP, CAB, RAR, ARJ, GZIP, BZIP2 sowie TAR.