Viele moderne Handys, aber auch immer mehr Organizer, Taschencomputer, sogar manche digitale Foto- und Videokamera sind heute mit einer Technologie ausgerüstet, die sich Bluetooth nennt. Auch immer mehr Notebooks und Tisch-PCs. Wer erst einmal Erfahrungen mit Bluetooth gemacht hat, ist in der Regel begeistert: Denn Bluetooth erlaubt, drahtlos Daten auszutauschen.

Anstatt also das Handy per Kabel mit dem PC zu verbinden, um neue Termine oder Adressen zu kopieren, kommunizieren PC und Mobiltelefon per Funk miteinander. Meistens beginnt dann ein kleines, blaues Lämpchen zu blinken – als Signal dafür, dass der Datenaustausch per Bluetooth funktioniert. Das Schöne an Bluetooth: Auf diese Weise können sich alle möglichen Geräte miteinander unterhalten. PCs, Notebooks, Handys, Organizer, Drucker, Headsets, Kameras, Modems…

Wer im Englischunterricht einigermaßen aufgepasst hat, kommt allerdings ins Grübeln: Wieso nennen Ingenieure eine Technik wohl Bluetooth – wörtlich übersetzt also “blauer Zahn”? Macht doch irgendwie keinen rechten Sinn, denn was hat Bluetooth bitteschön mit Zähnen zu tun?

Des Rätsels Lösung ist ganz einfach: Erfunden wurde Bluetooth vor einigen Jahren bei der Firma Ericsson. Einem schwedischen Unternehmen. Und da erinnerte man sich offensichtlich an den Wikinger-König Harald Blauzahn aus dem 10. Jahrhundert. Der muss ein besonders talentierter Redner und geschickter Diplomat gewesen sein, der Leute miteinander ins Gespräch brachte. Jedenfalls hat Blauzahn Dänemark und Norwegen vereinigt. Ein gutes Omen für eine neue Technologie, die Geräte miteinander verbinden soll.