Mittlerweile sollte es sich herumgesprochen haben: Beim Surfen im Internet hinterlässt der Datenreisende überall Spuren, anhand derer seine Reisen nachvollzogen werden können. Dagegen lässt sich nicht viel ausrichten. Mit Safari 2.0 kann man aber wenigstens etwas dagegen unternehmen, dass der eigene Rechner allzu neugierig ist.

Zur Vergrößerung des Surf-Vergnügens speichert der eigene Rechner beim Surfen im Internet viele Daten. Das können Passwörter von Webseiten sein, Suchbegriffe, die man in das Suchfenster des Browsers eingegeben hat, Adressen besuchter Seiten, die in den Verlaufsspeicher aufgenommen werden, etc.

Des einen Freud, des anderen Leid: angenommen Sie suchen im Internet ein Geburtstagsgeschenk für Ihre(n) Liebste(n). Der Browser speichert die eingegebenen Daten, und bei der nächsten Benutzung des Computers durch ihren Partner sieht dieser per Zufall dann die eingegeben Wörter. Damit wäre die Überraschung geplatzt.

Kritischer wird das Speichern von Daten im Zusammenhang mit Online-Banking oder ähnlichen Geschäften, bei denen sensible Daten übertragen werden. Speichert der Browser dieser dauerhaft auf der Festplatte, können unberechtigte Personen oder Datendiebe darauf zugreifen und Missbrauch damit treiben.

Um diesem Problem vorzubeugen, bietet Safari in der aktuellen Version 2 den Modus «Privates Surfen». In diesem Modus werden keine Daten gespeichert, so dass, zumindest auf dem eigenen Rechner, keine Hinweise auf den Internetbesuch zu finden sind. Aktivieren lässt sich dieser Modus über den Menüpunkt Safari | Privates Surfen. Zumindest beim Online-Banking und Online-Einkäufen sollten Sie diesen Modus verwenden.