Wer längere Texte in seinen Organizer eintippen möchte, braucht eine externe Tastatur. Jetzt gibt es das erste Keyboard aus Laserlicht.

Pocket-PCs und Organizer erfreuen sich wachsender Popularität. Kein Wunder, denn es ist schon praktisch, immer alle Adressen, Termine und Daten mit dabei zu haben – und so ganz nebenbei auch noch Musik hören, Fotos anschauen oder Nachrichten aus dem Netz lesen zu können. Die meisten Organizer sind heute regelrecht Mini-PCs zum Mitnehmen. Da bleiben kaum Wünsche offen.

Nur eins ist nicht so einfach: Texte einzugeben. Auch wenn die meisten Organizer heute mehrere Möglichkeiten anbieten, etwas zu notieren oder aufzuschreiben – komfortabel ist das nicht. Die virtuelle Minitastatur zum Antippen ist präzise, aber nicht besonders schnell. Die Handschriftenerkennung wiederum funktioniert ganz OK, aber eben nicht immer gut, und das hält dann auf. Und wer kann sich schon die komischen Geheimzeichen merken, mit denen man ebenfalls alle Zeichen eingeben kann – und auch den Cursor steuern? Kaum jemand.

Darum ist der „Laserkey“ von Celluon eine prima Erfindung. Eine Tastatur zum Mitnehmen – nicht größer als ein Feuerzeug. Das kleine Gerät zaubert mit Laserlicht eine virtuelle Klaviatur auf die Tischoberfläche. Wer nun auf die gar nicht vorhandenen, virtuellen Tasten „tippt“, gibt tatsächlich Texte auf seinem Organizer ein. Ein Ultraschallsensor findet heraus, wo die Finger landen – und übermittelt die eingetippten Zeichen drahtlos per Bluetooth an den Organizer (oder das Smartphone).

Sieht irgendwie nach Science-Fiction aus, funktioniert aber relativ zuverlässig – und eignet sich auch für längere Texte. Leider ist das Wundergerät nicht gerade günstig: Rund 250 Euro muss hin blättern, wer mit Laserlicht tippen möchte. Aber dafür ist einem das ungeteilte Interesse aller Umherstehenden sicher, wenn man das Gerät auspackt und damit tippt…