Kostenlos oder preiswert sind Telefongespräche per Voice over IP (VoIP) nur dann, wenn ein DSL-Anschluss mit Pauschaltarif genutzt wird – oder das vereinbarte Monatsvolumen noch nicht erschöpft ist. Denn wer einen DSL-Anschluss mit Flatrate nutzt, muss sich keine Gedanken über Datenvolumen machen. Wer jedoch einen Volumentarif hat, zahlt nach Ausschöpfen des Freivolumens für den zusätzlichen Datenverkehr. VoIP-Gespräche erzeugen dann Kosten.

Deshalb ist es wichtig zu wissen, welches Datenvolumen durch Internettelefonie erzeugt wird. Üblicherweise werden rund 80 KBit/Sekunde an Daten übertragen, das sind rund 1,2 MByte pro Minute oder 72 MByte pro Stunde. Erfahrene PC-Benutzer können die Datenrate bei VoIP reduzieren, allerdings auf Kosten der Sprachqualität. Die Datenrate kann durch Auswählen entsprechender „Codecs“ etwa halbiert werden. Dazu muss in der verwendeten VoIP-Software oder im VoIP-Telefon der Codec verändert werden. Einsteigern wird das allerdings nicht ohne weiteres gelingen. Erfahrene Benutzer können so den Datenverkehr und damit die Kosten reduzieren.