MPEG2 hat sich als Video-Standard ganz klar etabliert, nicht zuletzt, weil jede Standard-DVD dieses Format nutzt. Doch eigentlich ist MPEG2 schon Schnee von gestern.

Das MPEG4-Format arbeitet deutlich effizienter: Ein kompletter Film lässt sich statt auf sechs bis acht Gigabyte auf nur etwa 700 Megabyte unterbringen – und das bei weiterhin guter Qualität. Aber Achtung: Für den MPEG4-Codec gibt es verschiedene Anbieter, deren Formate sich jeweils leicht voneinander unterscheiden, so dass die Dateien nicht kompatibel zueinander sind. Der wohl beliebteste MPEG4-Codec ist DivX.

Ein Format, das inzwischen auch viele DVD-Player für den Fernseher beherrschen. Die Alternative zu DiVx nennt sich XviD. Dieser Codec ist, ähnlich wie Ogg Vorbis, als Open-Source-Projekt entstanden. XviD spielt bisher ausschließlich am PC eine Rolle. Abspielgeräte für den Fernseher gibt es kaum dafür. Sie sollten sich daher gut überlegen, in welchem Format Sie ihre Videos aufnehmen.

Zentrale Anlaufstelle rund um DivX ist die Webseite http://www.divx.com. Dort gibt es den kostenlosen Codec und auch Programme, um Videodateien in das Format zu wandeln.