Vor einem Jahr wurde Firefox 1.0 an den Start gebracht, die kostenlose Alternative zum ebenfalls kostenlosen Internet Explorer von Microsoft. Seitdem wurde Firefox mehrere Millionen Mal aus dem Netz geladen. In Insiderkreisen gilt Firefox als stabil und sicher, vor allem weil viele Betrugsversuche – etwa Phishing-Mails – gezielt auf Sicherheitslöcher im Internet Explorer zugeschnitten sind. In letzter Zeit werden aber auch immer öfter Sicherheitslecks im Firefox bekannt, die ebenfalls ausgenutzt werden.

Nun ist die neue Version 1.5 verfügbar. Neben Verbesserungen in punkto Arbeitstempo und Sicherheit haben sich die Entwickler vor allem neue Funktionen einfallen lassen. Optisch ist eigentlich beinahe alles beim Alten geblieben. Spürbar verbessert wurde die Update-Funktion. Der Anwender bekommt automatisch Hinweise, wenn Sicherheits-Updates oder wichtige Upgrades vorliegen. Die Updates werden auf Wunsch geladen und installiert. Praktisch: Es muss nicht mehr die komplette Software geladen und neu installiert werden, sondern nur die Neuerungen. Das geht schneller. Unterstützt werden die gängigen Betriebssysteme Windows, Mac OS X und Linux in über 40 Sprachen.

Darüber hinaus wurde auch das Management der privaten Daten verbessert, also Passwörter, Formulardaten sowie die Chronik. Eine Ein-Klick-Löschfunktion erlaubt, die Daten schnell und bequem zu löschen. Weiterentwickelt wurde auch die „Tabbed Browsing“-Funktion, das gleichzeitige Laden mehrerer Webseiten. Benutzer können die einzelnen „Tabs“ nun per Drag and Drop frei anordnen.

Der Browser kann kostenlos unter http://www.firefox-browser.de geladen werden.