Word ist mehr als nur eine Textverarbeitung: Richtig eingesetzt, lassen sich mit Microsofts Textprogramm Dokumente aufwändig gestalten. Doch kein Licht ohne Schatten: Werden solche Dokumente ausgedruckt, kommt der Rechner mitunter ins Schwitzen. Denn Word muss zum Ausdruck Formatierungen, Seitenumbrüche und dynamische Grafiken berechnen, nur so wird alles korrekt zu Papier gebracht. Auf Rechnern älterer Bauart ist dieser Rechenaufwand dann mitunter zu spüren: Der angeschlossene Drucker spuckt das Papier nicht so schnell aus wie er eigentlich könnte.

Wer einen Text vor allem schnell ausdrucken möchte, hat deshalb die Möglichkeit, auf verschiedene Qualitätsmerkmale zu verzichten. So lassen sich zum Beispiel die Formatierungen auf Wunsch auf ein Minimum reduzieren. Word druckt dann nur die wichtigsten Formatierungen aus – was den Ausdruck beschleunigt. Dazu im Menü „Extras“ die Funktion „Optionen“ aufrufen und die Registerkarte „Drucken“ auswählen.

Durch Aktivieren von „Konzeptdruck“ wird Word angewiesen, das Dokument mit minimalen Formatierungen auszudrucken. Wird „Drucken im Hintergrund“ abgeschaltet, ist der eigentliche Ausdruck schneller erledigt – Word kann rascher wieder benutzt werden. Wer „Felder aktualisieren und Verknüpfungen aktualisieren“ deaktiviert, erreicht, dass Word vorhandene Felder (Platzhalter) im Text nicht mit aktuellen Werten ersetzt. Auch das spart etwas Zeit, allerdings nicht allzu viel. Schließlich wird durch Deaktivieren der Option „Zeichnungsobjekte“ erreicht, dass Word auf den Ausdruck von grafischen Elementen verzichtet, die mit Hilfe der Word-eigenen Funktionen in den Text eingefügt wurden.