Es gibt zwei Wege, ein selbst gedrehtes Video herumzuzeigen: Per E-Mail verschicken – oder ins Netz stellen. Ein Video per E-Mail zu versenden ist allerdings nicht immer ganz einfach, da Videos schnell mehrere MByte Speicherplatz in Anspruch nehmen. Für manchen E-Mail-Briefkasten schlicht zu groß. Bleibt der zweite Weg, das Bereitstellen des Videos im Netz. Nur hat nicht jeder „Webspace“, also einen eigenen Bereich im Web, in dem sich Dateien oder Videos hoch laden und so der Allgemeinheit zur Verfügung stellen lassen.

Macht nichts, denn öffentliche Videoarchive wie Youtube (http://www.youtube.com), Google Video (video.google.de) oder myvideo.de bieten jedem die Möglichkeit, unkompliziert und kostenlos Videos ins Netz zu stellen. Einfach beim jeweiligen Anbieter anmelden, das Video hoch laden – und den Link darauf dann per E-Mail verschicken. Der Service ist kostenlos. Während bei Youtube ausschließlich Englisch gesprochen wird, gibt es Google Video seit kurzem auch mit deutscher Benutzeroberfläche, ebenso myvideo.de.

Wer ein Video hoch lädt kann in jedem Einzelfall entscheiden, ob das Video für jeden zu sehen und damit öffentlich sein soll – oder ob es sich um ein privates Video handelt, dann können sich nur eingeladene Freunde, Bekannte oder Kollegen das Video anschauen. Die Videos dürfen maximal zehn Minuten lang sein. Jedes gängige Videoformat wird verstanden – und automatisch in ein Flashvideo umgewandelt, damit das Video unabhängig vom verwendeten Betriebssystem und der installierten Software angezeigt werden kann.