Digitalkameras werden immer leistungsfähiger. Moderne Digicams nehmen Fotos mit einer Auflösung von acht, zehn oder mehr Megapixel auf. Die Bildqualität ist dadurch beeindruckend; die Datenmenge jedoch auch. Wer seine Digitalfotos per Internet zu einem Druckdienst schickt, muss viel Geduld beim Übertragen der riesigen Datenmengen mitbringen. Eigentlich unnötig, denn die volle Auflösung ist für normale Abzüge gar nicht notwendig.

Wer seine 8-Megapixel-Fotos auf klassische Postkartengröße entwickeln lässt, schießt mit Kanonen auf Spatzen. Für ein Foto im klassischen Format 10 x 15 Zentimeter sind sechs Megapixel oder mehr viel zu viel Datenballast. Mit dieser Datenmenge ließen sich die Fotos selbst im DIN-A4-, oft sogar im DIN-A3-Format gestochen scharf ausdrucken.

Um die Zeit für die Datenübertragung zu reduzieren, sollten die Fotos mit einem Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop, Paint Shop Pro oder GIMP entsprechend verkleinert werden. In Photoshop muss hierzu der Befehl „Bild | Bildgröße“ aufgerufen werden. Im folgenden Fenster lässt sich in den Feldern „Breite“ und „Höhe“ die exakte Größe für den Fotodruck angeben, etwa 10 Zentimeter hoch und 15 Zentimeter breit. Wichtig ist das Feld „Auflösung“. Damit das Foto ohne Qualitätsverlust in der gewünschten Größe „entwickelt“ wird, muss hier die Einstellung „300 Pixel/Zoll“ bzw. „300 dpi“ gewählt werden. Das Grafikprogramm reduziert die Datenmenge exakt für einen hochwertigen Ausdruck in der gewünschten Größe. Die Datenmenge wird dabei drastisch reduziert, ohne an der Bildqualität zu sparen.