Man kennt diese Art von Spielautomaten vom Rummelplatz: Der Spieler steuert mit ein paar Knöpfen an der Vorderseite eine Metallkralle im Inneren des Automaten. Die schwebt über einem Meer von Stofftieren sowie einigen anderen, mehr oder weniger wertvollen Preisen. Ein Knopfdruck, und die Kralle saust nach unten, um einen Gegenstand zu greifen. Ob’s geklappt hat, erfährt man schon wenige Sekunden später.

In den USA stehen solche Automaten praktisch neben jedem Riesenrad. „Superclaw“ heißen solche Apparate, zu deutsch: „Superkralle“. Nun lassen sich einige Superclaw-Automaten übers Internet fernsteuern. Unter http://machines.superclaw.com/run lässt sich der Greifarm des Automaten steuern. Auf Knopfdruck bewegt sich der nach links, rechts, vorne oder hinten. Eine Kamera fängt das Bild ein. Das Geschehen lässt sich sogar aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Und auch der Sound ist zu hören.

Das Ganze ist keine Simulation. Der Spieler kann den Superclaw-Apparat fernsteuern – oder anderen dabei zusehen, wie sie versuchen, Stofftiere zu erhaschen. Auf Mausklick fährt der Greifarm ins Getümmel – und holt mit etwas Glück ein Stofftier nach oben. Sieben solcher Apparate stehen zur Auswahl. Leider werden einem die ergatterten Stofftiere nicht nach Hause geschickt. Dafür steigt das Punktekonto. Und kostenlos ist das Spiel auch. Sinnlos – aber unterhaltsam.

http://machines.superclaw.com/run