Eines für alle: Dank Benutzerkonten kann die gesamte Familie den Windows-Rechner nutzen, ohne sich gegenseitig ins Gehege zu kommen. Jeder Benutzer meldet sich mit Benutzername und Passwort an und gelangt so in “sein” Windows.

Wird ein Konto längere Zeit nicht mehr benötigt, wird es meist gelöscht. Vorteil: Es taucht dann auch nicht mehr auf der Anmeldeseite auf. Allerdings ist das Löschen des Kontos nicht immer die beste Lösung. Wer ein Konto später doch wieder benötigt, muss es neu anlegen. Besser ist es, das Konto nur zu deaktivieren.

Bei deaktivierten Konten bleiben alle Einstellungen und Daten erhalten – es wird lediglich auf der Willkommensseite ausgeblendet. Da Windows in der Systemsteuerung keine Möglichkeit bietet, Konten zu deaktivieren, hilft der Umweg über die Eingabeaufforderung. Windows XP-Nutzer drücken hierzu die Tastenkombination [Windows-Taste]+[R] und geben den Befehl “cmd” ein. Bei Windows Vista muss die Eingabeaufforderung im Administratormodus gestartet werden.

Hierzu im Startmenü mit der rechten Maustaste auf den Befehl “Alle Programme | Zubehör | Eingabeaufforderung” klicken und den Befehl “Als Administrator ausführen” aufrufen. Im Fenster der Eingabeaufforderung dann folgenden Befehl eingeben:

net user /ACTIVE:NO

ist hier der Name des Windows-Users. Das Konto wird damit deaktiviert und taucht nicht mehr in der Benutzerliste des Willkommens-Bildschirms auf. Auch in der Benutzerverwaltung ist es nicht mehr zu finden.

Um das versteckte Konto später wiederzubeleben, genügt der folgende Befehl:

net user /ACTIVE:YES