Cookies, mit denen Webanbieter zum Beispiel festhalten, wann eine Seite zuletzt besucht wurde, sind nicht von allen Surfern gerne gesehen. Wen Cookies ein Dorn im Auge sind, kann sie im Browser sofort wieder löschen. Ärgerlich nur, wenn Webseitenbetreiber immer neue Techniken finden, um Cookie-Löschprogramme zu umgehen. Zum Beispiel mit Flash-Cookies.

Flash ist auf fast allen Rechnern installiert. Und so ist es für Anbieter ein leichtes, die neue Cookie-Generation auf dem Rechner unterzubringen, etwa beim Betrachten eines Flashfilms. Firefox-Anwender können sich mit dem Gratis-Add-On „Better Privacy“ (https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/6623) auch vor den neuen Flash-Cookies schützen.

Für den Internet Explorer gibt’s zwar kein passendes Browser-Add-On. Wer Flash-Cookies mit dem IE endgültig loswerden möchte, sollte daher das Aufräumprogramm „CCleaner“ (http://www.ccleaner.de) verwenden. Achtung: Bei der Installation sollte die Option „Füge CCleaner Yahoo! Toolbar“ ausgeschaltet werden, damit nicht noch die überflüssige Yahoo-Toolbar eingerichtet wird.

CCleaner löscht beim Aufräumen auch alle bislang angelegten Flash-Cookies. Allerdings bleiben die Adressen der besuchten Videoanbieter weiterhin gespeichert. Um auch diese loszuwerden, im Windows-Explorer die Option „Extras | Ordneroptionen | Ansicht | Alle Dateien und Ordner anzeigen“ aktivieren. Dann in „CCleaner“ auf „Einstellungen | Benutzerdefiniert | Ordner hinzufügen“ klicken und je nach Betriebssystem einen der folgenden Ordner ergänzen:

Windows XP:
Dokumente und Einstellungen\<Benutzername>\Anwendungsdaten\Macromedia\Flash Player

Windows Vista:
<Benutzername>\Appdata\Roaming\Macromedia\Flash Player

Wenn im Bereich „Einstellungen“ das Kontrollkästchen „Automatisches Reinigen“ aktiviert ist, werden beim Aufräumen auch Flash-Cookies mitsamt zugehörigen Adressen restlos von der Platte getilgt.