Dogbook statt Facebook: Wenn Hundebesitzer für ihre Lieblinge Profilseiten bauen

Ein neuer Trend aus den USA: Nicht nur Menschen haben auf Facebook eigene Profilseiten, sondern immer häufiger auch der beste Freund des Menschen. Es gibt mittlerweile unzählige Hundeseiten auf Facebook. Das Ganze nennt sich Dogbook und ist eine – kostenlose – Erweiterung für Facebook.

Jeder Hund kann seine eigene Profilseite im Social Network bekommen, mit Fotos, Videos, und den üblichen Angaben wie Geburtsdatum oder Eigenschaften. Über Dogbook können sich Hundebesitzer nun miteinander vernetzen und austauschen. Spezielle Suchfunktionen erlauben, dass etwa die Besitzer einer bestimmten Rasse, Hundebesitzer in einer Stadt oder in einem Stadtteil schnell und bequem zueinander finden. Man verabredet sich, macht auf Veranstaltungen wie Hundeschulen aufmerksam und tausch sich ganz allgemein aus. Es gibt mittlerweile ungezählte Hundebesitzer, die bei Dogbook bereits mitmachen.

Wer mag, kann sogar die aktuelle Aufenthaltsposition des Hundes an Dogbook senden. So können Freunde stets sehen, welche anderen Hundebesitzer gerade zufällig in der Nähe sind. Viele nutzen diese Funktion, um sich spontan zu verabreden oder zu treffen. Damit das klappt, ist allerdings etwas Hardware nötig. Es Gadget, ein technisches Spielzeug namens Sniftag, das man seinem Hund um den Hals hängt. heißt das Teil.

Das Sniftag ist eine Art GPS-Empfänger, der stets die aktuelle Aufenthaltsposition des Tiers ermittelt und alle Bewegungen speichert. Zu Hause kann der Hundehalter dann mit einer Spezial-Software auswerten, wo der Hund sich herumgetrieben hat oder welche Strecke er zurückgelegt hat.

Jeder kann Facebook-Benutzer kann kostenlos ein Dogbook einrichten, das auch von unterwegs genutzt werden kann, etwa mit seinem Smartphone, denn Facebook lässt sich ja bequem mit dem Handy nutzen. Für iPhone und andere Smartphones gibt es spezielle Anwendungen, kostenlos, da ist das dann besonders komfortabel.

Dogbook ist derart populär, dass auch andere Tierfreunde mitmachen wollen. Deshalb gibt es mittlerweile auch Catbook, Birdbook, Fishbook und viele andere Book-Dienste.

Beitrag über Dogbook auf Funkhaus Europa:
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1 Kommentar zu „Dogbook statt Facebook: Wenn Hundebesitzer für ihre Lieblinge Profilseiten bauen“

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