Opera Mini für iPhone wurde heute offiziell dem App-Store von Apple vorgelegt. Im kleinen Kreis konnte man sich beim Mobile World Congress 2010 im Februar einen ersten kurzen Eindruck davon machen. Jetzt ist der erste große Schritt in Richtung Apple-User getan, damit auch diese zukünftig mit ihrem iPhone den raketenschnellen Browser aus Norwegen nutzen können.

In ersten Bewertungen wird vor allem die außergewöhnliche Geschwindigkeit gelobt, die mit der sechsfachen Geschwindigkeit des Safari-Browsers durch das Internet rast. Durch das serverseitige Rendering können Daten bis zu 90 Prozent komprimiert werden, bevor sie zum Endgerät geschickt werden, was einen außergewöhnlich rasanten Seitenaufbau zur Folge hat und dem Endverbraucher buchstäblich „mehr Web pro Megabyte“ beschert. Wer die Nutzungskosten des iPhones kennt, wird diese Fähigkeit von Opera Mini, mehr Daten in kürzerer Zeit zur Verfügung zu stellen, schätzen, liefert er den Nutzern doch im besten Sinne des Wortes das große Web für kleines Geld.

Opera Mini gilt als weltweit beliebtester mobiler Web-Browser. Er ist regelrecht “berühmt” dafür, dass er für nahezu alle Mobiltelefone richtiges Internet ermöglicht. Seine Schnelligkeit und sein unkompliziertes und leicht bedienbares Design haben diesen Browser in über 50 Millionen Mobiltelefone weltweit katapultiert. Dass nun auch eine Version für das iPhone zur Verfügung steht, ist nur die konsequente Umsetzung der Philosophie von Opera, das Internet für alle Plattformen und alle Geräte zugänglich zu machen. Nun darf man gespannt sein, ob Apple die Größe besitzt, die Alternative zum eigenen Safari-Browser zu genehmigen.