So viele Vorschusslorbeeren gibt es eigentlich eher selten: Von nicht weniger als einer „kleinen Medienrevolution“ spricht Spiegel Online. Das Onlinemagazin Carta sieht sogar den „Weg in die mediale Zukunft“ vor sich. Gemeint ist eine kleine, auf den ersten Blick unscheinbare Application, ein Programm für Apples iPad. Eine App namens „Flipboard„.

Was kann man damit machen? Nun, eigentlich nicht viel. Flipboard verschmilzt Webseiten, Twitter-Nachrichten, Facebook-Postings und Leseempfehlungen und Links von Freunden zu einem schick gestalteten Onlinemagazin – einem persönlichen Onlinemagazin, muss man sagen, denn hier erscheinen nur Artikel, Fotos und Videos, die man abonniert hat oder die Freunde aus den sozialen Netzwerken empfohlen haben.

Klasse Idee, muss ich sagen. Und: Es sieht auch wirklich schick aus, wie eine Onlinezeitung. Was einen interessiert, tippt man an – und schon erscheinen Details. Eine interaktive Onlinezeitung, die keine Redaktion zusammenstellt, sondern die eigenen Freunde – wenn auch indirekt. Klasse gemacht. Vielleicht ist das wirklich die mediale Zukunft. Wer weiß. Auf jeden Fall aber ist Flipboard eine der spannendsten und interessantesten Apps für das iPad bislang, so viel steht fest.