Facebook ist eine Erfolgsgeschichte: Über 500 Millionen User weltweit sprechen für sich. Viele wollen sich eben sozial vernetzen, mit Freunden austauschen. Allerdings fühlen sich auch immer mehr User bei Facebook unwohl: Aus dem sozialen Netzwerk wird allmählich ein unkontrollierbares Datenmonster. Mit unzureichendem Datenschutz und mangelnder Transparenz.

Soziale Netzwerke sind eine gute Idee, aber die Art der Umsetzung könnte anders sein – dachten sich vier Studenten aus New York und haben ein Alternativprojekt namens Diaspora gestartet, eine Art Anti-Facebook. Auch hier kann man Freundschaften schließen, sich austauschen, chatten. Das Ganze ist aber ohne kommerziellen Hintergrund. Vor allem aber soll das Thema Datenschutz groß geschrieben werden. Jeder soll selbst bestimmen können, wo seine Daten gespeichert werden und was mit ihnen passiert.

Diese Woche ist das Projekt offiziell gestartet. Jeder kann die quelloffene Software laden und mitentwickeln. Im Oktober soll Diaspora dann als neues soziales Netzwerk für die Allgemeinheit losgehen.